Juhöhe, Taschengrube und Großes Köpfchen (Mörlenbach M5)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 29 Min.
Höhenmeter ca. ↑243m  ↓243m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Zumeist durch offene, aussichtsreiche Landschaft und Abschnitte mit Wald genießen wir Blicke ins Weschnitztal. Dabei treffen wir Orte, Teiche und Kunst. Wir starten im Naturpark Bergstraße-Odenwald im Vorderen Odenwald auf der Juhöhe (Mörlenbach) und kommen im Uhrzeigersinn hinab durch Bonsweiher, umrunden Ober-Liebersbach, queren den Liebersbach und steigen wieder hinauf.

Der Naturpark-Parkplatz Frauenhecke ist Ausgangsort an der Straße „Auf der Juhöhe“. Wir wandern zunächst mit der Straße. Es geht über den Zigeunerkopf (359m) und durch einen Waldabschnitt. Mit Waldrand sind wir auf einem Skulpturenpfad, mit Werken aus Stein und Holz, die sich in die Landschaft fügen, über die wir den Blick schweifen lassen können.

Mit dem Heppenheimer Weg wandern wir abwärts durch Wald, an der Taschengrube (297m) entlang, zum kleinen Waldsee mit Rast nach rund 3km. Mit der Rimbacher Straße gelangen wir in die Mitte von Bonsweiher. Beim Brunnen schwenken wir nach links in die Edertalstraße (L3120) und verlassen sie durch die Blumenstraße.

Waldrand und Feldflure begleiten die Wanderung zum Naturparkplatz Ebertsklingen mit Infos. Rechts unseres Wegs liegt das Örtchen Ober-Liebersbach, der kleinste Ortsteil der Gemeinde Mörlenbach. Wir kommen über den Liebersbach und die Ober-Liebersbacher Straße und sind in abwechslungsreicher Kulturlandschaft.

Eine weitere mögliche Rast ist am Brandschutzweiher Dornwiese. Wald, Wiesen, Felder sind um uns, wenn wir aufwärts durch die Lande streifen. Vor der Juhöhe erhebt sich links das Große Köpfchen (376m). Das Sträßchen führt durch den Ortsteil Juhöhe zum Start-Parkplatz der Runde.

Die Siedlung Juhöhe ist ein anerkannter Erholungsort. In der Umgebung fanden sich etliche Felsen und Gesteinsformen aus Granodiorit, die fantasieanregend sind, mal als Opfersteine „erkannt“ werden oder als versteinerte „Hundsköpfe“, der Hunde des sagenumwobenen Rodensteiners, Anführer eines Geisterheeres, das durch seine „Wilde Jagd“ als Kriegswarnung interpretiert wurde.

Bildnachweis: Von Jreiners [CC BY] via Wikimedia Commons

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