Hohlen- und Höhenrundweg (Ubstadt-Weiher)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 3 Min.
Höhenmeter ca. ↑200m  ↓200m
Hohlen- und Höhenrundweg Wegzeichen Markierung Beschilderung

Zeutern, unser Start und Ziel, ist einer von vier Ortsteilen der Gemeinde Ubstadt-Weiher. Der durchgängig markierte Rundweg UW1 bietet einige schöne Ausblicke und natürliche Einblicke beispielsweise den Naturlehrpfad und die Hohlen. Damit sind Hohlwege gemeint, die ein typisches Landschaftselement im Kraichgau sind. Zeutern liegt am Katzbach, der bei Stettfeld in den Kraichbach mündet.

Beim Sportplatz Zeutern wandern wir los, an der spätmittelalterlichen und barockisierten sowie profanierten alten St. Martinskirche vorbei zum Rathaus, wo sich die Runde in den Uhrzeigersinn öffnet. Gen Süden wandern wir aus Zeutern hinaus, kommen dabei an der neuen St. Martinskirche vorbei, der Grundschule und dem Friedhof in die Hirschhohle. Bis zu 12m tief haben sich die Gässchen in den Löß eingegraben. Unser nächste Hohlenweg nennt sich Altackerhohle, wo man auch Dachsbauten und seltene Pflanzen sehen kann.

Wenn wir durch diese hohle Gasse gewandert sind, geht’s mit Waldrand und Feld, über den Berzbach zur Pauluskapelle. Der hübsche Ort wird gern aufgesucht und bietet sich zu einer Rast an. Die privat gestiftete Kapelle ist von 2014.

Wir biegen nach rechts in den Kallenbergerweg und wandern mit Wald zum Stettfelder Eck (Schwedenbrunnen), mit Spiel- und Rastmöglichkeit. Auf der Runde hat man immer wieder Gelegenheit in den höheren Lagen den Blick auf Zeutern zu genießen, auf die Wiesen, Felder und den Weinbau.

Am Schwangerberg halten wir uns in Richtung Stettfeld, wobei wir einen Kreuzweg streifen. Ringstraße und Obere Mühlstraße n Stettfeld führen uns zur Katzbachbrücke, wo wir den Katzbach überqueren. Mit dem Katzbach rechterhand kommen wir am Gasthaus Vogelnest vorbei und anschließend wandern wir entlang eines Rebenhangs in Richtung Zeutern. Auf den Weinberghöhen steht eine Gedenktafel zur Flurbereinigung von 2004. Wir haben rund 8,4km bereinigt.

Wir streifen den Süden von Zeutern und kommen, die Straße Weiheräcker querend, in die Hohberghohle und schwingen uns mit den Gänsen – sozusagen – in die Weinlage Gänsbuckel. Zwischendrin auf dem Weg aufwärts, hat man schöne Blicke auf Zeutern. Nach gesamt etwa 11km leitet der UW1 von der Höhe wieder in die Hohle, nämlich die Tiefelterhohle.

Die Weinlagen Gänsbuckel und Heiligenäcker erstreckt sich östlich. Alsbald sind wir in Zeutern per Kelterhausstraße. Die stößt auf die Kapellenstraße, in die wir rechts biegen, erst an der Marienkapelle vorbei kommen, dann bei den Adventisten und am Bahnhof vorbei schließt sich die Runde. 

Bildnachweis: Von Rudolf Stricker via Wikimedia Commons

Vgwort