Hirschburg, Schanzenköpfle und Steinerne Kanzel (bei Leutershausen)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 45 Min.
Höhenmeter ca. ↑434m  ↓434m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wir wandern heute durch den Beritt Hirschberg an der Bergstraße. Die Gemeinde entstand durch die Zusammenlegung von Großsachsen und Leutershausen an der Bergstraße. Die Gemeinde liegt zwischen Weinheim nördlich und Schriesheim südlich. Wir wandern östlich von Leutershausen durch den Odenwald, treffen auf die Hirschburg, das Schanzenköpfle, um die Höhen Hohe Waid (455m) und Kanzelberg (410m), genießen Aussichten von der Steinernen Kanzel.

Die ersten 2,2km werden wir mit Bergaufwandern beschäftigt sein, verbleiben rund 4,4km in Höhenlagen zwischen ca. 380 und 410m und schwingen uns wieder hinab. Start in die waldreiche Runde ist der Wanderparkplatz Erster Kehrrang, östlich von Leutershausen, am Ende des Bergwegs, wo wir von Wein und Wald umgeben sind. Der Kornbuckelweg führt uns durch Weinlagen. Wir queren einen Bachlauf, schlagen den Wolfsackerweg ein und biegen kurzdrauf zum Burgweg ab, wo wir zur Ruine Hirschburg gelangen.

Die Hirschburg, die wir nach rund 1,25km erreichen, steht auf dem300m hohen Hirschberg und wird von daher auch Burg Hirschberg genannt. Ein Teil des Bergfrieds ist nahezu malerisch in einem Bogen weggebrochen. Die Hirschburg wie auch das benachbarte Schanzenköpfle wurde vermutlich durch die Hirschberger errichtet, um 1200, wobei das Schanzenköpfle schon zu Beginn des 12. Jahrhundert gestanden haben soll.

Die Gräben und Wälle des Schanzenköpfles erreichen wir via Burg- und Kornbuckelweg. Bausubstanz ist nur noch wenig zu sehen. Die Natur an diesem Sporn hat gute Arbeit geleistet. Wir sind hier an der höchsten Stelle der Runde. Der Eisengrubweg führt an einer Schutzhütte vorbei, wo wir auf den Zinsweg einbiegen und unsere Runde eine kleine Richtungsänderung erfährt. Es geht gen Nordosten.

Vom Zinsweg biegen wir nach rechts auf den Eselsbergweg, stoßen auf den Leichtweg, biegen dort nach links, wo eine weitere Schutzhütte steht. Rund 1km wandern wir leichten Fußes bis zur nächsten Schutzhütte nebst Lichtung und Rastmöglichkeit namens Saatschule, einem Platz für Sommerferienlager.

Hinter der Schutzhütte halten wir uns rechts, dann nochmal rechts und wir sind auf dem Kanzelbergostweg. Linkerhand ist der Kanzelberg. Die anschließenden Wege heißen Pavillonweg und Grenzpfad und sie führen uns bergab. Nach rund 7,4km sind wir bei der Steinernen Kanzel mit Aussichten die Landschaft rund um Großsachsen.

Nach rechts geht’s auf den Kehrrangweg, dann nach links auf den Haferbergweg, nochmal links auf den Margarethenruhweg, der mit Infos ausgestattet ist und über das Marbächlein führt. Kehrrangweg und Leichtweg bringen uns zum Ausgangsort.

Bildnachweis: Von Areuland [Copyrighted free use] via Wikimedia Commons

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