Heimbach-Route im Nationalpark Kellerwald-Edersee


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 39 Min.
Höhenmeter ca. ↑412m  ↓412m
Heimbachroute im Nationalpark Kellerwald-Edersee

Der Heimbach ist ein kleines Bächlein, das südlich des Edersees dem Wesebach zufließt. Der Wesebach wiederum ist ein 25km langer Zufluss der Eder und erreicht diese bei Edertal-Giflitz. Wir wandern heute entlang des Heimbachtals in den Nationalpark Kellerwald-Edersee.

Wir beginnen die Rundwanderung am Parkplatz P7 am Nationalpark-Eingang Trifthütte. Der liegt bei Kleinern (Gemeinde Edertal, etwa fünf Kilometer nordwestlich von Bad Wildungen. Wir gehen los, passieren Haus Sonneck und kommen dann ins Heimbachtal. Die Richtung gibt ein stilisierter Feuersalamander vor.

Im tief eingeschnittenen, bewaldeten Heimbachtal wimmelt es nur so von Feuersalamandern. Denn Quellen und Waldbäche sind die Kinderstube der gelb gescheckten Lurche. Es geht hinein in die Wälder des Nationalparks Kellerwald-Edersee, dessen Buchenwälder seit 2011 auch als Weltnaturerbe durch die UNESCO geschützt.

Der sperrige Name des Welterbes lautet: Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas. Deutschland steuert nur einen kleinen Teil dieser Buchenwälder bei und das auch gleich in mehreren Regionen. Neben dem Kellerwald gehören zum Weltnaturerbe auch der Grumsiner Forst in Brandenburg, der Nationalpark Jasmund auf Rügen, der Serrahner Buchenwald in Mecklenburg-Vorpommern und der Nationalpark Hainich in Thüringen.

Wir begleiten den Heimbach bis hinauf auf den Peterskopf (507m). Hier finden wir zwei große Wasserflächen: die Oberbecken des Pumpsspeicherwerks Waldeck. Am Oberbecken II gibt es einen Aussichtspunkt mit weitem Blick Richtung Edersee und Affoldener See im Edertal. Am Oberbecken I ist die Bergstation der Peterskopfbahn, die vom Affoldener See aus hinauf auf den Peterskopf fährt. An der Bergstation gibt es die Jausenstation Zum Waldbölker – hier machen Wanderer gerne Rast.

Von den Oberbecken des Pumpspeicherwerks wandern wir nun Richtung Stürtzelskopf (462m). Wir tauchen tief ein in das urige Buchenmeer. Durch die Baumkronen eröffnen sich schöne Ausblicke auf den Affolderner See. Dann kommen wir zum Kleinerschen Tor. Dann kommen wir auf einen befestigten Weg und spazieren gemütlich zurück zum Nationalpark-Eingang Trifthütte.

Bildnachweis: Ökologix [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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