Haunsberg-Rundtour ab der Kaiserbuche


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 5 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 17 Min.
Höhenmeter ca. ↑149m  ↓149m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wir wandern zu den Sternen, na ja, fast wenigstens. Bei der Kaiserbuche und der Kaiser-Franz-Joseph-Jubiläumskapelle sowie dem Gasthaus Kaiserbuche, wurde 2018 die VEGA-Sternwarte Haus der Natur am Haunsberg eröffnet. Vor den Toren der Stadt Salzburg entstand eine der leistungsstärksten öffentlichen Sternwarten Europas, die als Forschungsobservatorium neben ihrem wissenschaftlichen Anspruch auch die gesellschaftliche Vermittlung der Astronomie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen möchte.

Auch ohne Sternegucken ist die Runde zum Haunsberg aussichtsreich. Der Haunsberg ist ein 835m hoher, zumeist bewaldeter, Bergrücken im Norden des Flachgaus und ist in einer Insellage im Salzburger Alpenvorland aus den Talbereichen auszumachen. 

Unsere ersten rund 550m werden auch die letzten sein, wenn wir bei der Kaiserbuche starten. Von dem einst geschichtsträchtigen Baum, der an den inoffiziellen Besuch im Oktober 1779 des Kaisers Joseph II. erinnert, steht sei 2004 leider nichts mehr. 2009 wurde ein neues Pflänzchen gesetzt. Eine Gedenkpyramide mit Kaiserkrone bewahrt ebenfalls das Andenken und nebenan ist die kleine Kapelle aus dem Jahr 1898 dazu.

Wenn sich die Runde öffnet gehen wir links und erst talwärts. Nach 2,6km durch den Mischwald sind wir auf rund 729m und wandern dann die nächsten 600m des Wegs auf den Haunsberg hinauf. Unterwegs und obenauf bieten sich immer wieder Aussichten ins Salzburger Seenland und in die Bergwelt des Salzkammerguts sowie ins Alpenvorland.

Westlich unterhalb des Haunsberg-Gipfels ist die Gabrielen-Aussicht, von der sich in Richtung Süden, zur Stadt Salzburg hin, ein Ausblick böte, wenn die Bäume nicht so gewachsen wären. Im Jahr 1873 wurde im Auftrag der Gabriele Fürstin Auersberg-Trautson dort ein Denkmal beauftragt. Derweil hat man vom Haunsberger Panoramaweg an anderen Stellen Möglichkeiten, in den Süden zu spähen. Auf dem weiteren Rückweg streifen wir eine Radaranlage und sind alsbald bei der Kaiserbuche wieder angekommen. Die ist in der Zeit kaum gewachsen.

Bildnachweis: Von Michael Burgholzer [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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