Forstmühler Forst Rundtour (ab Nepal-Himalaya-Pavillon)


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Länge: 22.02km
Gehzeit: 05:39h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Mit Waldallergie wäre diese Runde nichts, aber wer hat das schon? Der Forstmühler Forst ist ein knapp 25 Quadratkilometer großer, zumeist unbewohnter Wald und zumeist gemeindefrei. Einen Teil hat man allerdings zur Gemeinde Wiesent sortiert. Wörth an der Donau liegt südlich, Regensburg südwestlich, Wiesent auch südlich und Frauenzell nördlich unseres Ausgangsortes.

Wir starten gegenüber vom angelegten Areal des Nepal-Himalaya-Pavillons, das ist ein buddhistischer Tempel (Eintritt) mit „relaxing building“ und Garten. Unser Relaxing wird den Klängen der Natur folgen, Vogelgezwitscher zum Beispiel. Wir wandern gegen den Uhrzeigersinn aufwärts und kommen an einem kleinen Teich vorbei.

Nächste Abwechslung gibt es beim Forsthaus Scherbatzen, das eingezäunt, von einer Weide umgeben ist, einen Weiher im Garten hat und von wo aus Wild gefüttert wird. Nahebei ist ein hölzernes Marterl, das Wörlemarterl zum Gedenken an einen hier zu Tode gekommenen. Dann kommen wir zu einer ganzen Gruppe, den Drei Martern, die an drei hier verbrannte Köhler erinnern sollen oder an drei hier von einem Hirsch angegriffene und getötete Waldarbeiter.

Aspenschlag und Bankerl sind weitere Wegemarkierungen auf unserer Runde durch den Fürstlichen Thiergarten von Thurn und Taxis. Dazwischen ist ein Steinbruch im Erholungsgebiet.

Unser Weg streift die Altweiberhöhe (601m) und wir kommen am Jagdschloss Aschenbrennermarter vorbei. Das Jagdschloss gehört den Fürsten von Thurn und Taxis und war Schauplatz des dramatischen Endes von Franz-Josef Strauß, der sich per Helikopter am 1. Oktober 1988 hierher hat fliegen lassen, um mit auf die fürstliche Wildschweinjagd zu gehen. Er brach dort zusammen, es wurde versucht ihn wiederzubeleben, er wurde intubiert und nach Regensburg geflogen. Auch eine OP rettete ihn nicht mehr, er starb am 3. Oktober 1988.

Rund 9km haben wir, wenn wir am Jagdschloss vorüber sind. Meist mit Wald, bisweilen von kleinen Lichtungen unterbrochen, wandern wir weiter, sehen Teiche, streifen den Brunnen am Steinbuckl, machen einen Abstecher zum Lindnerweiher mit Lehnerhütte, wo wir rasten können, nach rund 15 Kilometern. Auf und wieder ab, kommen wir am Rand von Ettersdorf vorbei zum Ausgangsort.

Bildnachweis: Von Zairon [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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