Fohlenhausrunde im Lonetal


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 44 Min.
Höhenmeter ca. ↑231m  ↓231m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Auf den 20 sogenannten Eiszeitpfaden lässt sich das Naturparadies Alb-Donau-Kreis in wunderbaren Halbtagestouren erkunden. Einer der besonders bemerkenswerten Rundwanderwege ist die Fohlenhausrunde. Sie demonstriert mehr als manch anderer Pfad, wie einprägsam die Eiszeit die Natur auf der Schwäbischen Alb verändert hat.

Im Alb-Donau-Kreis hat die Eiszeit ihren Spuren besonders eindrucksvoll hinterlassen. Diese Region steckt voller geologischer Eigenheiten. Malerische Flusstäler winden sich durch eine weitläufige, üppige Landschaft. Dazu bilden eiszeitliche Höhlen und schroffe Felsen einen reizvollen Kontrast. Die Fohlenhausrunde umfasst eine Länge von 11 Kilometern. Etwas erfahrene Wanderer können diesen Streckenabschnitt in etwa 3,5 Stunden bewältigen. Belohnt wird alle Mühe mit wunderschönen Landschaftsbildern.

Wandern auf der Fohlenhausrunde

Bei dem Fohlenhaus handelt es sich um ein Felsgebilde im Lonetal, welches zwei kleine nebeneinander gelegene Höhlen beherbergt. Die Formation entstand, als die Riffe des Jurameeres im Laufe von Millionen von Jahren freigelegt wurden und versteinerten. Es befindet sich an einer Flussschlinge der Lone, gut sichtbar für alle, die den Weg hierhin finden. Den Namen verdankt das Gebilde seiner Form. Mit etwas Abstand und vielleicht auch etwas Fantasie lässt sich hier ein junges Fohlen erkennen.

Der Weg auf der Fohlenhausrunde ist nicht immer einfach zu bewältigen. Dafür wird der Wanderer jedoch mit einer einzigartigen Naturlandschaft belohnt. Naturnahe Wege führen durch die schönsten teile des Lonetals. Weite Täler wechseln sich ab mit dichten Wäldern. Die ein oder andere Anhöhe bietet wunderbare Aussichten. Die Lone ist ein 38km langer Fluss, der bei Hürben in die Hürbe mündet.

Startpunkt bildet der Wanderparkplatz Salzbühl bei Bernstadt. Von hier aus führt der Weg zunächst vorbei am Mehlsackfelsen. Über einen weiteren Wanderparkplatz erreichen wir bereits den Mittelpunkt der Wanderung: das Fohlenhaus. Es bildet nicht nur das geologische Highlight, sondern lädt mit seinem schönen Grillplatz durchaus auch zum Verweilen ein.

Danach setzen wir den Weg in Richtung Neenstetten fort. War dieser bislang etwas unwegsam, erreichen wir nun einen sehr gut begehbaren Waldpfad, dem wir auf eine Anhöhe folgen. Weiter geht es über ein weites Feld, ehe uns der Rundweg wieder bergab ins üppige Tal führt.  Der Rundwanderweg biegt dann auf einen gut begehbaren Waldpfad, der auf die Höhe führt. Am Wanderparkplatz Salzbühl endet die Fohlenhausrunde.

Bildnachweis: Von Franzfoto [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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