Fernwanderweg Eisenacher Haus (EH) -Thüringische Rhön-


Erstellt von: mondim
Streckenlänge: 75 km
Gehzeit o. Pause: 18 Std. 25 Min.
Höhenmeter ca. ↑1752m  ↓1372m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Fernwanderung entdeckt die Thüringische Rhön und startet vom Bahnhof in Eisenach im Thüringer Mittelland. Die Strecke ist Original 80,8 km und endet auf dem höchsten Punkt der Thüringischen Rhön, dem Ellenbogen (813 m NN) im Eisenacher Haus etwas unterhalb der Anhöhe. Meine Darstellung ist auf 74,7 km reduziert und spart den Bogen beim Dörfchen Bremen aus.

Eine Übernachtung im Eisenacher Haus muss lange vorher vereinbart werden, da das ehemalige Unterkunftshaus der Grenztruppen, heute Hotel, häufig ausgebucht ist. Als Alternative ist aber das Thüringer Rhönhaus zu nennen, was nur wenige hundert Meter entfernt an der Landesgrenze auf hessischer Seite liegt.

Der Fernwanderweg gliedert sich in 3 Etappen und macht Station auf der mittelalterlichen Krayenburg, auf den offenen Flächen am Katzensteinhof oberhalb von Zella und dem Feldatal und an der Landesgrenze im Eisenacher Haus. Dabei ist die erst Tour die längste mit 30,7 km. Dann folgt mit 26,6 km die 2. Etappe. Am Schluss des Fernwanderwegs müssen wir noch 17,4 km bewältigen.

Die erste Etappe überwindet den Bergrücken des Thüringer Waldes und weitere Bergrücken, die in der Nähe der Werraaue liegen.

Die zweite Etappe dringt in die Rhön ein und führt am Massiv des Öchsen und Dietrichsberg vorbei; überwindet die Hochebene bei Oechsen und steigt auf die Hochfläche am Arnsberg, 653 m NN. Am Katzensteinhof genießen wir den weiten Blick, der typischen offenen Fernen. Der Katzensteinhof hat eine bewegte Geschichte hinter sich und wurde zur Erholung, in den 30iger Jahren des letzten Jahrhunderts, für verdiente Parteimitglieder gebaut. Aber dieser Vergangenheit stellt man sich hier oben und das Bauwerk, an sich, mahnt in seiner Monstrosität, an den Wahn des Nationalsozialismus.

Die dritte Etappe durchschreitet den Grenzort Andenhausen, führt auf dem ehemaligen Kolonnenweg auf die Hochebene an der Hexenlinde. Abwärts geht es nach Kaltenwestheim und lange bergauf Richtung Dreiländereck (Thüringen/Hessen/Bayern). Der Weg wechselt von aussichtsreichen Wiesenflächen zu dichten Buchen- und Fichtenwald.

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