Feenspur Römerwald (mit Hagmühle und Ropbachsee)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 5 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 24 Min.
Höhenmeter ca. ↑154m  ↓154m
Feenspur Römerwald Beschilderung Markierung

Durch die herrliche Landschaft des Römerwalds bei Welzheim führt uns dieser kleine, aber feine Premium Spazier- und Wanderweg. Die Feenspur „Römerwald“ umfasst dabei nur eine Länge von 5,6 Kilometern, bietet aber allerlei Sehenswertes und reizvolle Ansichten.

Der Schwäbische Wald ist vielseitig, aussichtsreich, voller fantastischer Naturwunder und kultureller, historischer Besonderheiten. Vier so genannte Feenspuren entführen den Wanderer auf kurze Spaziergänge, die bequem an einem Tag zu bewältigen sind.

Feenspur Römerwald Wegbeschreibung

Gleich zu Beginn erwartet uns auf dieser Feenspur eine landschaftliche Besonderheit, wenn wir kurz nach unserem Aufbruch auf die ersten imposanten Mammutbäume stoßen. Natürlich ist dies nicht die natürliche Heimat dieser Bäume. Vielmehr erzählt die Legende, dass ein naturverbundener König einst aus einem Missverständnis heraus dafür sorgte, dass hier rund 200 Riesenmammutbäume, so genannte Wellingtonien, wachsen durften. Den Naturfreund freut dieses: Auf unserem Weg können wir neun erhaltene Exemplare bestaunen.

Anschließend folgen wir dem Weg abwärtsführend. Wir überqueren die Trasse der berühmten Schwäbischen Waldbahn und gelangen an den malerischen kleinen Ropbachsee. Der künstlich angelegte Weiher bietet nicht nur einen idyllischen Anblick, er ist auch ein beliebter Ort für passionierte Angler.

Weiter geht es auf naturnahen Pfaden über den Limes-Wanderweg. Unterwegs bietet sich die Gelegenheit, einen kleinen Abstecher zur Hagmühle aus dem 15. Jahrhundert zu unternehmen. Die historische Mühle wartet heute mit einem schönen Biergarten auf, der in den schönen Monaten zur gemütlichen Einkehr einlädt.

Weiter folgen wir dem Limesweg, bis wir den Göckelerturm erreichen. Hierbei handelt es sich um die Ruine eines römischen Wachturmes, der einst der Sicherung des römischen Grenzwalles diente.

Wir erreichen das Ufer der hier noch jungen Lein. Unterhalb der neuen Brücke befand sich das ehemalige Tierbad, eine Quelle, deren Wasser einst für Mensch und Tier als heilend galt. Möglich ist für Geschichtsinteressierte und Wanderer, die tiefer in die Historie des Römischen Reiches eintauchen wollen, ein Abstecher zum Archäologischen Park Ostkastell.

Zurück auf unserer Feenspur wandern wir sodann weiter auf die Hochfläche von Welzheim. Dort folgen wir dem Weg entlang des Waldes, bis wir die Station „Tannwald“ der Schwäbischen Waldbahn erreichen. Hier schließt sich ein herrlicher Stadtpark an, der verschiedene Möglichkeiten der Rast und der Einkehr bietet. Nicht weit, und wir haben wieder den Ausgangspunkt unserer Wanderung erreicht.

Bildnachweis: Von Thilo Parg [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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