Familientour durchs Seebachtal und zum Ochsenriegel (Rundweg Flusskrebs)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 2 km
Gehzeit o. Pause: 33 Min.
Höhenmeter ca. ↑88m  ↓88m
Empfohlene Wandertouren im Nationalpark Bayerischer Wald

Die familienfreundliche Tour über Stock und Stein im Nationalpark Bayerischer Wald widmet sich den Kleinen – den Flusskrebsen einerseits und Kindern ab 4 Jahre andererseits, die diese Runde schaffen können. Die wurde in der Kategorie „Familienspaß“ zertifiziert und führt am Bach entlang und zur Felsformation am Ochsenriegel. Der Rundweg lädt zum Spielen und Naturerkunden ein.

Der Erlebnisweg gegen den Uhrzeigersinn beginnt am Parkplatz Sagwassersäge. Links der Infotafel geht’s über die Steintreppe, dann über eine Forststraße und wir sind am Beginn des Rundwegs, der durchgehend mit der gelben Markierung „Flusskrebs“ versehen ist.

Es lockt der Seebach, den wir leicht bergan für rund 800m begleiten und wo man schön sehen kann, wie sich der Wald im Nationalpark langsam zu seinen wilden Wurzeln hin entwickelt. Dazu lässt man das Totholz liegen und lässt sprießen, was gedeihen will.

Ein wenig abenteuerlich wird es bei der Seebach-Überquerung, wo man über Steine im Bachbett hopsen kann. Dann haben wir Anstieg. Ziel ist die Schutzhütte Ochsenriegel mit Spiel- und Rastmöglichkeit. Am höchsten Punkt der Runde bietet sich eine Vesper an.

Leicht abwärts gelangen wir anschließend zur Felsformation Ochsenriegel im Felswandergebiet. Wir kommen dabei am Aussichtspunkt Lusen vorbei. Den 1.137m hohen Lusen können wir nach Norden schauend sehen. Am Ochsenriegel nennt sich der nächste Ausguck: Nationalpark-Ei-Blick. Wie ein Dinoei ragt der Baumturm beim Baumwipfelpfad in Neuschönau aus dem Wald. Benachbart ist als weiteres Ausflugsziel das Nationalparkzentrum Lusen mit dem angeschlossenen Tierfreigelände.

Ein weiteres Abenteuer für Klein wie Groß ist vermutlich die Felsentreppe vom Ochsenriegel hinunter, wo man wieder auf den Seebach stößt, diesen quert und am Parkplatz Sagwassersäge auskommt.

Flusskrebse gehören übrigens zu den ältesten Lebewesen unseres Planeten. Es wird vermutet, dass sie über 200 Mio. Jahre alt sind. Bei guten Bedingungen kann das im Süßwasser lebende Krustentier 20 Jahre alt werden. Es hat die Gabe, dass ihm verlorengegangene Gliedmaßen nachwachsen. Flusskrebse werden auch gezüchtet, um auf Tellern anzulanden, Teile von ihm finden sich z.B. im Leipziger Allerlei.

Bildnachweis: Von Rosa-Maria Rinkl [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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