Extratour Gebaweg (Vordere Rhön)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 16 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 4 Min.
Höhenmeter ca. ↑470m  ↓470m
Wegemarkierung der Extratour Gebaweg

Die Extratour Gebaweg führt uns in die Thüringer Rhön. Wir wandern auf den Wiesenwegen entlang des Südhangs der Hohen Geba und durch die Buchenwälder am Nordhang. Auf unserem Weg durchqueren wir idyllische kleine Rhöndörfer und besteigen die Hohe Löhr (638m) und die Hohe Geba (751m).

Start- und Endpunkt unserer Wanderung ist die Dörrensolzer Straße im kleinen Rhöndorf Oberkatz. Wir haben uns somit nicht für den offiziellen Startpunkt der Wanderstrecke auf der Hohen Geba entschieden. Unser Ausgangspunkt in Oberkatz liegt verkehrsgünstiger und der Gasthof Hohe Geba Bergstübchen wird uns auf der Hälfte unsere Wanderung gerade recht für ein kleines Päuschen kommen.

Auf einem Wiesenweg wandern wir gen Süden und kreuzen die Straße „Landwehr”, bevor wir das Dorf ganz hinter uns lassen. Die Wegmarkierung der Extratour Gebaweg, die mit einem roten G gekennzeichnet ist, leitet uns den Weg. Auf dem Wiesenweg wandern wir entlang des Waldrandes und lassen die dicht bewachsene Diesburg (710m) südlich unseres Weges liegen.

Unser erstes Etappenziel ist die Hohe Löhr. Genau wie der Berg Diesburg gehört sie zum Bergmassiv der Hohen Geba. Der Gebaweg führt uns hinauf die Hohe Löhr und an einer weiten Wacholderheide vorbei, die als Flächennaturdenkmal ausgezeichnet ist. Durch eine von Magerrasen geprägte Landschaft wandern wir bis hin zum Aussichtspunkt Rhönfrieden. Von hier oben hat man einen grandiosen Ausblick auf die Lange Rhön bis hin zum Kreuzberg.

Wir wandern weiter. Unser nächstes Etappenziel ist das kleine Dorf Geba auf dem Plateau des Gebabergs. Wer etwas Zeit mitbringt, kann sich die kleine achteckige evangelische Kirche am westlichen Rand des Dorfes ansehen. Sie wurde 1793 an der damals höchsten Stelle des Dorfes erbaut und ist besonders durch die feine Malerei aus dem Jahre 1832 im Innern ein kleines Prachtstück.

Auf dem Träbeser Weg verlassen wir Geba gen Norden und finden uns nur kurze Zeit später am Gipfel der Hohen Geba wieder. Hier oben finden wir den drei Hektar großen Rhönkulturgarten, der 1999 errichtet wurde und ein Keltendorf nachstellt.

Im Gasthof Hohe Geba Bergstübchen können wir auf ein warmes Gericht oder einen Snack einkehren und direkt daneben befindet sich die Meininger Hütte. Sie ist mit einem Aufenthaltsraum mit Kamin und ein Bettenlager ausgestattet. Ein wahres Highlight für Sternenbeobachter ist der Astronomischen Beobachtungsplatz Hohe Geba, da es hier oben kaum Lichtverschmutzung gibt.

Über einen Wiesenweg folgen wir den Schildern des Extratour Gebawegs weiter in den Ort Stepfershausen, der nordöstlich der Hohen Geba gelegen ist. Stepfershausen wird auch „das Dorf der Brunnen” genannt, da sich dreizehn Laufbrunnen im kleinen Ort befinden. Jeder Brunnen ist mit einem eigenen Namen und einem Brunnenspruch versehen.

Von Stepfershausen wandern wir am Nordhang der Hohen Geba, vorbei am Reit- und Ferienpark Dörrensolz und ein ganzes Stück durch einen dichten Buchenwald zurück nach Oberkatz.

Bildnachweis: Von Jörg Braukmann [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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