Entlang der Steilküste zwischen Klausdorf und Katharinenhof (Fehmarn)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 50 Min.
Höhenmeter ca. ↑50m  ↓50m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Fehmarn ist nach Rügen und Usedom die drittgrößte deutsche Insel und liegt zwischen der Kieler und der Mecklenburger Bucht in der Ostsee. Mit dem Festland ist Fehmarn seit 1963 durch die Fehmarnsundbrücke verbunden.

Wir wandern heute eine entspannte Runde an der Nordostküste von Fehmarn und fahren dazu in den kleinen Ort Klausdorf. Hier wohnen nur rund hundert Leute dauerhaft, aber man beherbergt gerne eine deutlich höhere Zahl von Gästen. Klausdorf ist speziell für Familien, die „Urlaub auf dem Bauernhof“ mit Strand und Meer verbinden wollen, ein gutes Reiseziel.

Wir halten uns vom Dorfzentrum aus Richtung Windräder und damit zugleich auch Richtung Ostsee. Wenn wir die erreichen, halten wir uns am Strand rechts. Es geht Richtung Campingplatz Kaulsdorfer Strand und zum Steilküstenabschnitt. Ein Stück des Weges gehen wir über das Campingplatzgelände und dann weiter oberhalb der Steilküste.

Unser nächstes Ziel ist der Campingplatz Katharinenhof. Hier spazieren wir bis zum Restaurant-Café Waldpavillon. „Etn un drinkn hölt Liev und Seel tosamen!“ wie wir wissen, weshalb wir einkehren und kurz bei schöner Aussicht und gepflegtem Getränk (und gerne auch Kuchen oder einer deftigen Mahlzeit) verweilen.

Wir gehen dann wieder ein Stück zurück, halten uns dann aber links nach Gahlendorf. In Gahlendorf orientieren wir uns rechts und spazieren entlang der wenig befahrenen Straße nach Klausdorf zurück (wo man übrigens im Hofcafé Klausdorf leckeren Kuchen und einige Inselspezialitäten bekommt).

Aus der Kategorie unnötiges Wissen, das man aber trotzdem gut bei einem gemütlichen Schnack anbringen kann: Auf Fehmarn befinden sich in Staberhuk der östlichste und in Marienleuchte der nordöstlichste Punkt Schleswig-Holsteins. Marienleuchte bildete zudem von 1949 bis 1990 den nordöstlichsten Punkt der Bundesrepublik Deutschland und von 1952 bis 1973 der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) und ab 1958 auch der EWG.

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