Echinger Stausee und Schloss Kronwinkl Rundwanderung


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 6 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 15 Min.
Höhenmeter ca. ↑75m  ↓75m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Diese kleine Runde am Landshuter Höhenwanderweg ist ein biologisches Outdoorerlebnis, dass man im Rahmen von erweitertem „Homes Schooling“ gerne mit der Familie unternehmen kann. Mit Obacht, Respekt und Abstand spaziert es sich durch das kleine Naturschutzgebiet Eching am Echinger Stausee, wo die Mittlere Isar aufgestaut ist. Auf dem Stundenplan des Rundwegs E3 stehen: Vogelfreistätte, Schautafeln, Aussichtsturm, Naturlehrpfad, Fischzuchtanlage und Schloss Kronwinkl.

Start ist am Echinger Stausee an der Stauseestraße, westlich des Ortes Eching. Der Echinger Stausee hat eine Wasseroberfläche von rund 112ha und wird durch den Mittleren-Isar-Kanal gespeist. Die Isar fließt nördlich am Stausee vorbei. 1929 wurde der nur 2m tiefe See angestaut. Er erfüllt den Zweck der Stromerzeugung und hat ausgleichende Wirkung auf den Wasserstand der Isar. Der Stausee ist zu 1/3 mit Schilf bestanden.

1982 wurde am Echinger Stausee das Naturschutzgebiet Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen eingerichtet. Es zählt zu den wertvollsten Wasservogelschutzgebieten Bayerns. Seine Fläche beträgt 5,7 Quadratkilometer. Wir sind entsprechend präpariert, mit kleiner Vogel-Fibel und einem Fernglas.

Wir wandern die Stauseestraße, den See zur Rechten. Wir sehen das Pumpwerk Apoigmühle und die Kläranlage Weixereau und kommen zum Aussichtsturm Isarstauseen. Ein herrlicher Bick über den See ergibt sich, wir sehen die Kirche von Eching, können Vögel beobachten, wenn wir entsprechend ruhig sind, und die Schautafeln lesen.

Dann machen wir Platz für weitere Interessierte und biegen nach links zur Fischerei Gumberger in Weixerau ein. Nach passieren der B11 geht’s zum Schloss Kronwinkl bergauf, das schon unsere Aufmerksamkeit auf sich gelenkt hat. Es war die Stammburg derer von Preysing. Der Bergfried geht auf das 12./13. Jahrhundert zurück. Die Wohnbauten entstanden im 16./17. Besitzer ist Graf von Preysing-Lichtenegg-Moos. Gegenüber ist eine Schlosswirtschaft. Zwischen beiden ist ein Weiher und an dem steht auch die Filialkirche St. Stephanus.

Wir wandern entlang der Straße Hofmark gen Osten, biegen gegenüber der Schule links ein und kommen aufwärts mit Wald und Feld, sowie abwärts nach Viecht, durch das der Ebenauer Bach fließt. Durch Viecht geht’s nach Eching.

In dem kleinen Ort am Stauseeufer können wir jetzt die barocke Kirche St. Johann Baptist aus der Nähe betrachten. Bereits im 9. Jahrhundert war hier ein Gotteshaus. Was wir jetzt sehen stammt aus dem Jahr 1711. Nach der letzten Renovierung 2013 hat sie im Inneren einen interessanten Keramikaltar bekommen, wirklich „interessant“.

Bildnachweis: Von Puhchen [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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