Durch die Seevengeti: Seeveniederung, Junkernfeld und Steller See


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 42 Min.
Höhenmeter ca. ↑51m  ↓51m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Seeve ist ein 42km langer Zufluss zur Elbe. Die Gemeinde Seevetal hat sich nach dem Fluss benannt. Wir sind östlich von Seevetal, ab Stelle, durch das Naturschutzgebiet Unteres Seevetal unterwegs, bis zur Mündung der Seeve in die Elbe.

Wir starten beim Bahnhof Stelle an der Strecke Hannover-Hamburg und vom Parkplatz im Penellweg. Mit den Gleisen zur Linken geht’s in die Runde durch und um das Naturschutzgebiet und den Seen Steller See sowie Junkernfeldsee. Westlich davon ist der Rangierbahnhof Maschen.

Das Junkernfeld ist ein Teil in der Unteren Seeveniederung und erfreut sich eines sehr großen Vorkommens der Schachblumen (Schachbrettblumen), die Ende April/Anfang Mai erblühen und zahlreiche Besucher locken.

Das Naturschutzgebiet Untere Seeveniederung kommt auf rund fünf Quadratkilometer. Die Schachbrettblumen betupfen gut 130ha. Wir wandern mit dem Uhrzeiger durch das interessante Gebiet mit seinen Auwiesen, Informationstafeln und Beobachtungsstationen.

Der Steller See ist rechterhand und dort ist schon eine Vogelbeobachtungsstelle, die Seevengeti-Aussichtsplattform. In der Seevengeti ist ein Beweidungsprojekt, um wiederkäuend diese Natur zu erhalten.

Dann kommen wir über die Seeve zum Junkernfeldsee und dem dortigen Natur- und Vogelbeobachtungsturm. Wir überblicken die Feuchtgrünland-Pflanzengesellschaft mit Röhrichten und Seggenrieden und Hochstaudenfluren. Wir sehen auch Magerrasen und sandige Flächen, die weiteren Arten Lebensraum bieten. Eine Eisvogelnistwand wird von dem kleinen blaugefiederten Alcedo Attis gut angenommen.

Am Rand des Naturschutzgebietes wandern wir zur Elbe über den Herrendeich. Dann biegen wir an der Elbe nach rechts und schauen uns die Mündung der Seeve in die Elbe an. In Wuhlenburg macht die Runde einen Bogen und nun sind wir mit der Seeve rechterhand auf dem Rückweg. Mit dem Sträßchen Wuhlenburg treffen wir auf den Ashauser Mühlenbach, der der Seeve zufließt. Mit ihm wandern wir am Ast’schen Gehölz vorbei. Das Sträßchen heißt dann Im Vie, kurz drauf Achterdeich. Wir kommen auch an Weihern vorbei. Durch die vorwiegend offene Landschaft schließt sich die Runde per Ehlersweg. Der Penellweg leitet uns zum Ausgangsort.

Bildnachweis: Von Hokospokos [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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