Die Gemeinde Krün, wo wir in die Runde starten, hat sieben Teile und kaum einem ist vermutlich bewusst, dass hier bereits zweimal die G7 ihr Treffen abgehalten hat. In 2015 und 2022 war das Schloss Elmau in der Gemeinde Krün Tagungsort. Wir sind im Isartal und diese Wanderrunde beinhaltet erfrischendes Nass. Einmal durch die Isar und den Isarstausee und das andere Mal durch die Hüttlebachklamm. In der kann es nach Regen rutschig sein.
Am Ortsrand von Krün starten wir beim Wanderparkplatz im Gries. Wir queren die Isar über die Brücke. Von hier aus kann man übrigens auch eine Runde Aufstieg zum Soiernhaus angehen, wenn man nach der Brücke links einbiegt. Wir biegen rechts ein und werden durch die Hüttlebachklamm bis auf fast 1.000m aufsteigen. Mit Querung der Isar sind wir auch im Naturschutzgebiet Karwendel und Karwendelvorgebirge. Das gesamte Karwendelgebiet ist besonders, weil es kaum durch Gipfelbahnen und Lifte erschlossen ist und damit so naturnah wie irgend möglich in unserer Zeit.
Der nicht allzu lange Hüttlebach fließt der Isar zu und wir gehen seiner Quelle entgegen durch die bezaubernde Klamm, wandern auf Stegen und über Stiegen, blicken in die Felsen hinauf und lauschen dem Wasser, das sich über selbige ins Tal stürzt. Wunderschön! Knapp 500m Strecke sind es lediglich und dabei wurden über 100m Höhe gewonnen.
Wir schlagen einen Waldbogen und gelangen an den, von oben betrachtet, mehrteilig aussehenden Isarstausee. Die Mauer des Isarstausees wurde 1924 errichtet. Der künstlich angelegte See dient der Energiegewinnung und ist Teil des Systems des Walchenseekraftwerks. Das Wehr in Krün am Oberlauf der Isar führt das meiste Wasser via Isarüberleitung dem Walchensee zu. Das Kraftwerk am Wehr von Krün nutzt den Höhenunterschied des Restwassers zur Stromgewinnung. Wir gewinnen auch ein wenig Energie, indem wir beim Rundweg die Isar querend und am Ufer entlang auf dem Isarstauseesteig die Landschaft genießen, wenngleich der Mensch so viel eingegriffen hat – trotzdem schön. Südlich grenzt eine weitere kleine Seenlandschaft an.
Am Umspannwerk wandern wir vorbei durch ein kleines Gewerbegebiet, kommen über den Obenachkanal und an den Isarlauf. Dem folgen wir gen Norden zum Ausgangsort. Auf der westlichen Seite des Obenachkanals ist das Ortszentrum von Krün mit Rathaus und der Kirche St. Sebastian aus dem 18. Jahrhundert im Stil des Barocks mit Zwiebelturm und Freskenmalerei.
Bildnachweis: Von Stefan Oemisch [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons
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