Durch die Haard zum Schwarzen Berg und zum Brinksknapp


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 15 Min.
Höhenmeter ca. ↑136m  ↓136m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Zwischen Recklinghausen und Haltern am See liegt die Haard, ein Waldgebiet mit Anhöhen, zugehörig zum Naturpark Hohe Mark-Westmünsterland. Diese Runde durch die Haard wird uns am „Heiligen Baum“ vorbei in die Naturschutzgebiete Schwarzer Berg und Brinksknapp, mit Hochmoor und Weiher, führen. Einstieg ist der Wanderparkplatz am Haardgrenzweg, der ist nordöstlich von Marl-Sinsen in der Natur.

Die Haard hat etwa einen Umfang von 30km und eine Fläche von 55km². Sie ist bewaldet und hat einige Erhebungen, die man auf weiteren Wanderungen erkunden kann, wie dem Stimberg, mit 157m die höchste Erhebung, oder den Rennberg mit seinem aussichtsreichen Feuerwachturm auf 139m. Kiefern, Eichen und Birken trifft man an, die sich auf den sandigen Böden wohl fühlen.

Wir gehen die Runde, die sich nördlich unseres Starts in die Natur legt, gegen den Uhrzeigersinn. Nach etwa 1,6km durch den Wald gelangen wir zum Heiligen Baum. Dort steht zwischen Halterner Weg und Flaesheimer Straße ein großes Holzkreuz mit Geschichte. Der Heilige Baum war ein Versammlungsort mit Gerichtsstätte der Germanen. Vermutlich durch die Christianisierung kam ein Kreuz an die Stelle, wo einst ein Baum gestanden haben soll. Aufmerksamkeit gilt hier auch dem Stern, der auf dem Grund eingearbeitet ist und worüber eine Infotafel Auskunft gibt.

Vom Halterner Weg aus wandern wir zum Naturschutzgebiet Schwarzer Berg. Der Schwarze Berg ist mit einer Höhe von 124m angegeben. Weiter geht es zum Weseler Berg (126m). Den nördlichsten Punkt der Runde haben wir nach circa 5,5km erreicht und wir ändern die Richtung. Nach weiteren 1,5km gelangen wir auf den Schäferweg. Westlich von uns ist das Westfälische Landeskrankenhaus, die Haard-Klinik, von Wald umgeben. Sie ist eine Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Nach gut einem weiteren Kilometer betreten wir das Naturschutzgebiet Brinksknapp. Der 17ha große Feuchtwiesenkomplex, der von dichtem Wald umgeben ist, war einst ein Sprengtrichter und ist heute Laichplatz diverser Libellen und Amphibien. Wir genießen die abwechslungsreiche Landschaft mit dem Hochmoor, Feuchtwiesen und dem Weiher Brinksknapp, bevor wir die entspannte Runde auf dem Wanderparkplatz beenden.

Bildnachweis: Von Arnoldius [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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