Durch den Bergpark Wilhelmshöhe (Kassel)


Erstellt von: mondim
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 21 Min.
Höhenmeter ca. ↑321m  ↓321m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der heutige Ausflug entführt sie in den Bergpark Wilhelmshöhe Kassel. Dieser Park wurde Anfang des 18. Jahrhunderts vom Landgraf Karl geplant und nach seinen Vorstellungen angelegt. Der Park liegt am Berghang des Karlsberges und wird vom Wahrzeichen Kassels, dem Herkules, gekrönt. Das was wir heute sehen, stellt aber nur ein Drittel der ursprünglichen Planungen dar. Später wurde der Park klassizistisch in der heutigen Form umgebaut. Neben vielen verschlungenen Wegen laden immer wieder kleine Baudenkmäler zum Verweilen und Genießen ein.

Ein Höhepunkt ist ein Besuch der Wasserspiele, wo vom Fuße des Herkules bis zum Schloßteich die historischen Wasserkünste alljährlich für ein außergewöhnliches Schauspiel sorgen. Besonders beeindruckend in der Dämmerung, wenn die Kaskaden und die grandiose 52 m hohe Fontäne illuminiert sind.

Die normalen Wasserspiele finden von Mai bis Anfang Oktober statt, jeden Mittwoch und Sonntag sowie an Feiertagen. Beginn um 14.30 Uhr am Fuße des Herkules, 15.30 Uhr große Fontäne, Ende der Vorführung um 15.45 Uhr.
Die beleuchteten Wasserkünste finden von Juni bis September jeden ersten Samstag im Monat statt. Beginn im Juni und Juli um 22.00 Uhr, August um 21.30 Uhr und September um 21.00 Uhr. Erleben Sie das beeindruckende Schauspiel der illuminierten Kaskaden und der grandiosen Fontäne in der Dämmerung.
(Info: www.kassel.city-map.de)

Aber auch ohne Wasserspiele ist der Bergpark Wilhemshöhe beeindruckend und lohnt sich entdeckt zu werden. Wir starten unsere Tour am Parkplatz unterhalb des Schloss Wilhelmshöhe oder alternativ kann man auch mit der Straßenbahn L1 Endstation Wilhelmshöhe (Park) an- und abreisen. Wir laufen über eine Landstraße, die weiter zum Casino und zum Restaurant Grimms führt. Später am Schloss Wilhelmshöhe ist auch nochmal ein Abstecher zum Restaurant nach rechts Richtung Ballhaus und Gewächshaus möglich.

Wir sehen schon Schloss Wilhelmshöhe, was wir wenig später bei ansteigendem Gelände erreicht haben. Wir queren unter dem Schloss und stehen plötzlich auf der weitläufigen Wiese (im Bild navigierbar). Hier überblicken wir den Schlossteich und den Jussow-Tempel und das Aquädukt rechter Hand. Wir halten uns aber links und erklimmen den immer steiler werdenden Weg zur Löwenburg. Die Löwenburg wurde als Lustschloss erst Anfang des 19. Jahrhunderts gebaut und soll dem Besucher vorspielen, als handelte es sich um ein Bauwerk aus dem Mittelalters. Die Löwenburg ist prächtig eingerichtet und verfügt über eine sehenswerte Waffenkammer.

Wir gehen vorbei an dem Barockgarten hinauf zum Ensemble des Steinhöfer Wasserfalls. Um zur Teufelsbrücke (im Bild navigierbar) zu kommen, gehen wir wieder leicht abwärts und halten uns dann in nördlicher Richtung. An der Teufelsbrücke fällt das Wasser bei den Wasserspielen 10 m in die Tiefe. Jetzt folgt der Aufstieg zur Kaskade dem Oktogon mit Herkules, dem bekanntesten Bauwerk der Kasseler Wasserspiele.

Am Fuß der Kaskade lädt ein kleiner Kiosk zur Stärkung ein. Wer den schweißtreibenden Anstieg über die vielen Treppenstufen umgehen will, kann das über den Wanderweg X 13 tun. Beide Wege führen zu Füßen des Herkules (Herakles), einer 8,25 m hohen Statue, die auf dem über 60 Meter hohen Oktagon mit Pyramide thront. Wir erholen uns von der anstrengendem Aufstieg und genießen den Blick auf Kassel.

Zur Zeit meines Ausflugs wurde gerade kräftig restauriert, sodass ich um zum Wanderweg des Bergsees Asch (im Bild navigierbar) zu kommen einen großen Bogen um die Bauabsperrungen machen musste. Der weitere Weg führt auf schmalen Pfad zurück zur Löwenburg und weiter an dem Rand des Bergparks zum Schlossteich (Lac). In wenigen Minuten haben wir unseren Ausgangspunkt erreicht.

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