Dresdner Heide Rundtour (mit Prießnitz-Wasserfall, Hofewiese und Silbersee)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 26 Min.
Höhenmeter ca. ↑163m  ↓163m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Einmal Dresdner Heide und zurück, bitte. Wir starten diese schöne Rundtour in die Grüne Lunge von Dresden am Bahnhof Dresden-Klotzsche. Der wird u.a. von der S-Bahnlinie S2 (Flughafen-Hauptbahnhof), dem Regional-Express von Dresden nach Görlitz und dem Regional-Express von Dresden nach Zittau bedient.

Die Dresdner Heide liegt östlich der Bahntrasse. Dahin kommen wir über den Nesselgrundweg. Im Wald geht es dann nach einem Stück Wegstrecke nach links auf die Prießnitztalstraße und ins Prießnitztal. Die Prießnitz ist ein rund 25 Kilometer Fluss, der in die Elbe mündet. Ein großer Teil des Flusslaufs liegt im Landschaftsschutzgebiet Dresdner Heide.

Wir kommen jetzt zum Prießnitz-Wasserfall, einer heute nicht mehr so großen Stufe, wo die Prießnitz über Steine plätschert. Der Prießnitz-Wasserfall ist ein Durchbruchstal als seltene Charakterart der Berg-Nadelwälder in hier bemerkenswert niedriger Höhenstufe.

Kurz vor dem Prießnitz-Wasserfall haben wir die Uferseite gewechselt und wandern jetzt am linken Ufer weiter durchs Prießnitztal. Nach einem erneuten Seitenwechsel sind wir wieder auf der Prießnitztalstraße und folgen ihr zur Einmündung des Steingründchenwassers.

Das Steingründchenwasser gibt uns nun die weitere Richtung vor, bis wir auf die Hofewiese treffen. Hier steht das Landgut Hofewiese, eine beliebte und traditionsreiche Ausflugsgaststätte in der Dresdner Heide. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten ist die Anlage in der Saison wieder an Wochenenden und Feiertagen geöffnet - mit schönem Außenbereich.

Wir gehen über die namensgebende Hofewiese und kommen dann auf den Weg „Runde 4“. Dem folgen wir, bis wir in den Bergweg links einbiegen. Der führt uns zum Silbersee. Der verdankt seinen Namen dem Umstand, dass im Umland Sand abgebaut wurde und in der Nachkriegszeit Kinder hier spielten und in dem ehemals Schießteich genannten See den durch Karl May literarisch verewigten Schatz im Silbersee suchten. Vom Silbersee in der Dresdner Heide ist es nun nicht mehr weit, bis wir wieder zurück sind am Bahnhof Dresden-Klotzsche.

Bildnachweis: Von Matthias Frank [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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