Donnersberg-Rundwanderung (Pfalz)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 15 Min.
Höhenmeter ca. ↑394m  ↓394m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der Donnersberg (687m) ist der höchste Berg des Nordpfälzer Berglands und der gesamten Pfalz. Um den König der Pfälzer Berge zu erkunden, fahren wir nach Dannenfels und parken unser Auto am Wanderparkplatz Donnersberg.

Wir gehen vom Parkplatz zum Donnersberger Waldhaus. Hier stand einst das Hauptgebäude des Klosters St. Jakob, das bereits im 17. Jahrhundert aufgehoben und gut zweihundert Jahre später abgerissen wurde. Das Pfälzer Waldhaus wurde lange Jahre gastronomisch betrieben, ist aber schon länger wegen Renovierung geschlossen. Direkt benachbart steht die Keltenhütte des Pfälzerwald-Vereins, die an Wochenenden und Feiertagen bewirtschaftet wird.

Wir wandern hinauf zum Ludwigsturm. Der 27 Meter hohe Ludwigsturm wurde 1865 als Aussichtsturm eröffnet und ist nach dem bayerischen König Ludwig II. benannt, der seinerzeit Landesherr in der Pfalz war. Bei klarem Wetter hat man von der Aussichtsplattform des Ludwigsturms eine Rundumsicht über weite Teile Rheinhessens, des Nordpfälzer Berglandes und des Pfälzerwaldes. Der Blick reicht bis zum Hunsrück und Taunus im Norden und zu den Ausläufern des Schwarzwalds im Süden. Nach Osten sieht man den Wormser Dom vor dem Odenwald.

Vorbei am Sender Donnersberg wandern wir hinauf auf den Gipfel des Donnersbergs, wo sich der Europäische Fernwanderweg E8 und der Pfälzer Höhenweg treffen. Den Gipfel kann man kaum verpassen, denn er wird von der markanten Felsformation Königsstuhl gebildet.

Waldreich geht es weiter zur Gemarkung Hünerberg und ins Tal des Wildensteiner Bachs, der am Donnersberg entspringt und der Pfrimm zufließt. Wir passieren den Wildensteiner Bach und kommen zur Ruine der Burg Wildenstein, die vermutlich im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde.

Auf kleinen Waldwegen wandern wir durch die Wälder am Donnersbergmassiv, kommen an einigen Aussichtspunkten vorbei und steuern schließlich den Adlerbogen auf den Moltkefelsen an. Das Denkmal wurde auf Betreiben des Pfälzischen Verschönerungsvereins 1880 errichtet und besteht aus einem Stahlbogen, der von einem stählernen Adler (Reichsadler) gekrönt und von zwei Standbildern von Moltkes und Bismarcks flankiert ist.

Vom Adlerbogen aus wandern wir schließlich vorbei am Hirtenfels zurück zum Parkplatz am Waldhaus und der Keltenhütte.

Bildnachweis: Von Adlerbogen [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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