Donauschleife Munderkingen-Rottenacker (Eiszeitpfade Alb-Donau)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 39 Min.
Höhenmeter ca. ↑157m  ↓157m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der Name ist Programm: Die Donauschleife führt den Wanderer entlang der Flussschleife der schönen blauen Donau durch eine naturreiche Landschaft bei Munderkingen. Die Donauschleife ist einer der zwanzig Eiszeitpfade, die Wanderer und Naturfreunde gleichermaßen durch den Alb-Donau-Kreis auf der Schwäbischen Alb führen.

Die Landschaft im Alb-Donau-Kreis wartet mit einer Vielzahl geologischer Besonderheiten auf. Eindrucksvolle Höhlen treffen auf hohe Felsformationen, weite Täler auf dichte, üppige Wälder. Dazu finden sich immer wieder archäologisch interessante Wegpunkte, da hier bereits vor 40.000 Jahren die ersten Menschen siedelten und ihre Spuren hinterlassen haben.

Unterwegs auf der Donauschleife

Die Donauschleife umfasst eine Länge von zwölf Kilometern. Sie lässt sich somit gut in einer Halbtagestour bewältigen. Aufgrund der Steigungen und der oft etwas unwegsamen Pfade ist jedoch etwas Erfahrung, Kondition und gutes Schuhwerk zu empfehlen. Die Tour startet in der Donaustraße in Munderkingen. Das entzückende Fachwerkstädtchen liegt unmittelbar an der Flussschleife der Donau.

Der Weg führt aus der Stadt heraus und gleich bergauf zur Grellet-Linde auf den Benkesberg. Von hier aus wandern wir auf dem Höhenzug am Rand des Donautals entlang. Dieses Wegstück ist besonders wegen seiner grandiosen Aussichten, die weit über das Donautal reichen, reizvoll. Es bleibt genügend Zeit, um immer wieder zu rasten und den Blick schweifen zu lassen, ehe wir den Abstieg wagen und den Höhenzug wieder verlassen.

Nachdem wir Neudorf erreicht haben, führt uns der Weg dann wieder bergab nach Rottenacker. Das dort befindliche Donaukraftwerk liefert den eindrucksvollen Beweis für die Nutzbarkeit des Wassers für erneuerbare Energien.

Wir erreichen erneut das Donauufer und folgen dem Fluss auf dem zweiten Teil des Rundwegs. Hier ist es gerade die üppige Uferlandschaft, die den besonderen Reiz der Wanderung ausmacht. Die vielzähligen Altwasserarme und Verlandungszonen, üppige Weidenbüsche und dichte Schilfbestände bieten den perfekten Lebensraum für die verschiedensten Vogel- und Amphibienarten. Schließlich kehren wir zurück zum Ausgangspunkt und beenden eine landschaftlich einzigartige Wanderung.

Bildnachweis: Von AHert [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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