Die Rundwanderung liegt im Süden des Heilbads Bad Weißenstadt. Die Auszeichnung zum Kurort trägt die Kleinstadt seit Juli 2025. Es werden Radon-Therapien angeboten und man kann sich im Thermalbad tummeln, in fluoridhaltigem Schwefelwasser aus rund 1.835m Tiefe.
Wasser ist der Ausgangspunkt unserer Runde, die wir vom Parkplatz nahe des Siebenquell-GesundZeitResorts starten. Etwas nördlich von dort ist das Südende des Weißenstädter Sees, der die Eger anstaut und in dessen Umgebung sich einige Kur-Angebote finden lassen.
Wir folgen dem Uhrzeigersinn durch die herrliche Landschaft im Naturpark Fichtelgebirge. In Bad Weißenstadt ist übrigens eine Infoscheune zum Naturpark. Wir treffen auf das Sträßchen nach Schönlind, biegen nach links in den Wald ein und kommen schließlich mit Waldrand und Feldflur nach Schönlind. Das Dorf ist ein Gemeindeteil von Bad Weißenstadt, wie auch sein Nachbar Weißenhaid. Durch das kommen wir als Nächstes. Hier fließt der Zinnbach (Alte Eger), der an die frühere Geschichte des Zinnbergbaus erinnert.
Wir wandern einen entspannten Bogen durch Feldflur und einen Waldbereich, streifen den Gemeindeteil Voitsumra. Durch die Kulturnatur wandern wir mit dem Egerradweg, queren die Eger und die St2180 und gelangen entlang von Waldrand und Feld zum Eger-Lebenspfad. Der Naturlehrpfad beschäftigt sich mit der lokalen Vielfalt von Flora und Fauna. Bei Weihermühle kommen wir ans Südende des Weißenstädter Sees. Durch Orientieren nach rechts schließt sich die Runde. Würde man nach links gehen, käme man zum Kurzentrum „Im Quellenpark“ mit einem Strandcafé.
Ein weiterer Kurpark liegt an der Eger, zwischen Stausee und Kurstädtchen, mit interessanten Kurparkruinen. Der Park entstand auf dem Gelände einer Granitsteinschleiferei und die Reste der Steinschleiferei bilden eine schöne Kulisse für die Anlage. In der Nähe ist auch die Infoscheune Naturpark Fichtelgebirge.
Bildnachweis: Von Bernhard Hanakam [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons
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