Burg Rabeneck, Sieghardtstor und Frankenländer Schacht


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 7 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 0 Min.
Höhenmeter ca. ↑324m  ↓324m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Von der Burg Rabeneck mit der Burgkapelle St. Bartholomäus wandern wir bis Doos mit der Wiesent, dann geht es hinauf über das Sieghardtstor und durch Köttweinsdorf, wir treffen den Frankenländer Schacht, den Aussichtspunkt 44-Treppenstein und über den König-Ludwig-Steig kommen wir zur Burg Rabeneck zurück.

Die Burg Rabeneck, südwestlich von Waischenfeld in der Fränkischen Schweiz, ist eine hochmittelalterliche Adelsburg und entstand im 13. Jahrhundert. Wir starten am Fuße der Burg nahe der Villa Eleonore auf einem Parkplatz. Es geht gleich zur Burg, die man besichtigen kann, wo es Übernachtungsmöglichkeiten gibt, Feste ausgerichtet werden können und man die Höhle Hohe Rabenecker Höhle sehen kann.

Sie liegt im Felsen unter der Burg Rabeneck und der nebenstehenden Burgkapelle St. Bartholomäus, die 1412 auf dem Felssporn errichtet wurde. Die Burg Rabeneck besteht aus einem dreigeschossigen Wohnbau mit Walmdach als Teil der Hauptburg und ist der älteste Teil. Weitere Bauten folgten, wie der viergeschossige Giebelbau, der im 16. Jahrhundert weiter ausgebaut wurde.

Die Wanderung bringt uns oberhalb der Rabenecker Mühle an der Wiesent an einem Aussichtspunkt und an der Schlossberghöhle vorbei. Auf dem Weg Doos-Rabeneck folgen wir dem sanft mäandernden Lauf der Wiesent, die rechts von uns fließt.

Bei Doos mit dem Café Doose auf der anderen Seite der Wiesent, biegen wir ab und wappnen uns für das  Bergaufgehen. Das bringt uns nahe zum Felsengebilde Sieghardtstor. Namensgeber August Sieghardt hat etliche Bücher zur Fränkischen Schweiz geschrieben, Reise- und Wanderführer sowie zur Landschaft, Geschichte und Kultur.

Wir wandern weiter bergan mit Waldbegleitung und kommen auf rund 469m aus, wenn wir gesamt etwa 4,1km gewandert sind. Der Wald lichtet sich und wir wandern nach Köttweinsdorf mit der katholischen Kapelle aus Dolomitsteinen (1952). Köttweinsdorf ist einer der 29 Stadtteile von Waischenfeld.

Durch abwechslungsreiche Landschaft und Wald kommen wir zum Geotop Frankenländer Schacht und kurz drauf zum 44-Treppenstein, macht dem Namen auch Ehre, mit Aussichten zur Burg Rabenstein und ins Wiesenttal. Nochmal recht romantisch wird es über den König-Ludwig-Steig und schon sind wir am Ausgangsort zurück.

Bildnachweis: Von G. Zapf [CC BY 3.0] via Wikimedia Commons

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