Bienwald-Rundwanderung (ab Kandel)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 18 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 56 Min.
Höhenmeter ca. ↑217m  ↓217m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der Bienwald ist das größte zusammenhängende Waldgebiet der Oberrheinischen Tiefebene. Rund 120 Quadratkilometer Fläche sind als Landschaftschutzgebiet ausgewiesen. Der Bienwald erstreckt sich östlich der Deutschen Weinstraße von West nach Ost in die Rheinebene hinein und hat die Form eines unregelmäßigen Dreiecks.

Wir erkunden den Bienwald heute von Kandel aus, eine Stadt am Nordrand des Bienwalds. Unser Ausgangspunkt ist der Bahnhof Kandel, der an der Bahnstrecke von Winden über Wörth und Maxau nach Karlsruhe liegt.

Durch die Beethovenstraße kommen wir in die Jahnstraße, der wir nach rechts folgen und zum Europäischen Kulturpark am Schwanenweiher und direkt dahinter zum Bienwaldstadion kommen. Hier treffen wir auf die Badallee, die wir ein kurzes Stück nutzen, dann aber noch vor dem Fun Forest Kletterpark Kandel abbiegen.

Es geht jetzt hinein in den Bienwald. Wir kreuzen den Flutgraben und folgen dann dem Alten Mühlbach zum Naturfreundehaus Kandel. Hier halten wir uns links und gehen auf dem Weg „Oberkandeler Teich“, den wir später verlassen Richtung Langenberg.

Kurz vor dem Gestüthof wandern wir rechts auf die Feldallee und folgen dann wenig später einem schmalen Pfad, der uns zur sogenannten Mordallee bringt. Auf diesem Weg kreuzen wir die Kreisstraße K 16 und stoßen schließlich auf die Eisklötzelallee. Hier geht’s rechts weiter. Wir kreuzen nach einiger Zeit die K 15 und wandern dann auf Minfeld zu.

Am Ortseingang von Minfeld wandern wir nach rechts und kommen entlang des Hintergrabens bis heran an die Bundesstraße B 427, bevor wir wieder rechts zum Naturfreundehaus Kandel gehen. Ab hier entspricht der Rückweg zum Bahnhof dem Hinweg.

Die Vielfalt der Biotope und seine Größe machen den Bienwald zu einem besonders wertvollen und artenreichen Lebensraum. Die größten Säugetiere im Bienwald sind Schwarz- und Rehwild. Als Beutegreifer außer dem weit verbreiteten Fuchs und dem selteneren Baummarder sind in den letzten Jahrzehnten auch wieder Wildkatzen heimisch geworden. Ihr Bestand von 45 bis 60 Tieren ist das einzige bekannte Tieflandvorkommen in Europa. 120 verschiedene Vogelarten brüten im Bienwald.

Bildnachweis: Von Tobias Radike [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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