Bergtour über die Zwölferspitze zum Hochgernhaus in den Chiemgauer Alpen


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 14 km
Gehzeit o. Pause: 7 Std. 4 Min.
Höhenmeter ca. ↑1276m  ↓1276m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Gern hoch gehen können wir heute auf den Hochgern, welch wunderbarer Name für einen Gipfel von 1.748m Höhe mit fantastischer Aussicht bis zum Großglockner (3.798m) im Süden zum Beispiel. Der Hochgern gehört zu den Chiemgauer Alpen und erhebt sich über dem Chiemsee.

Die Hochgern-Bergtour startet südlich des Chiemsees in Staudach. Wir wandern gegen die Uhr und stetig bergan von rund 580m bis auf 1.723m, wo wir nach circa 7,8km angekommen sind. Die Bergtour Hochgern wird grün, aussichtsreich: Felsen, Bäume, Wiesen, Almen und zurück entlang vom Alpbach.

Start ist der Parkplatz an der Hochgernstraße südlich von Staudach nahe dem Schnappenwinkel. Die ersten Meter werden auch die letzten sein. Die Runde öffnet sich und wir schrauben uns über Serpentinen in die Höhen.

Nach rund 2,8km sind wir auf rund 1100m und bei der Schnappenkirche zwischen der Wiese Schnappenlahner und dem Gipfel vom Schnappenberg (1.260m). Kirche und Berg gehören zu Marquartstein. Der Ausblick von hier ist atemberaubend: das kleine barocke Kirchlein mit Zwiebeltürmchen im Vordergrund und drunten im Tal der ausgebreitete Chiemsee.

Es bleibt erhaben und wir kommen an dem Fels Madonna (1.205m) vorbei zu den Luchsfallwänden. Der Baumbewuchs weicht einer Lichtung, die zur Staudacher Alm gehört, zu der wir später kommen werden. Erst geht es für uns steiler hinauf zum Hochlerch (1.520m) sowie zur Zwölferspitze (1.633m), abwechslungsreiche Bergvegetation umgibt uns.

Nach der Zwölferspitze, die sich neben uns erhebt, machen wir einen Abstecher zum Berggasthof Hochgernhaus. Dabei geht es ein bisschen bergab. Wir genießen einen belebenden Kaffee und herrliche Aussicht, bevor wir den Gipfel des Hochgern erobern und umrunden und uns über grandioses, heimatfilmgeeignetes Panorama freuen.

Teils im Zickzackkurs steigen wir durch diese herrliche Landschaft hinunter zur bewirteten Staudacher Alm, die wir nach rund 10,2km erreichen und wo wir eine zünftige Brotzeit genießen. Dann geht es weiter hinunter von Wald umgeben bis auf 1.000m wo wir auf den Alpbach treffen. Er wird unser Begleiter nach Staudach. Der Alpbach fließt der Tiroler Achen zu, die westlich von Staudach vorbeirauscht.

Bildnachweis: Von Matthias Schweigl [Public domain], via Wikimedia Commons

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