Arnikaweg Teuschnitz (Frankenwaldsteigla)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 21 Min.
Höhenmeter ca. ↑191m  ↓191m
Frankenwaldsteigla Arnikaweg Wegzeichen Markierung Beschilderung

Teuschnitz im Frankenwald nennt sich auch die Arnikastadt. Kein Wunder, dass das örtliche Frankenwaldsteigla den schlichten Namen „Arnikaweg“ trägt. Der Arnikaweg führt uns mitten hinein in die Region, in der die Heilpflanze üppig wächst und gedeiht.

Die leuchtend gelb blühende Arnika ist eine bekannte Heilpflanze (für die äußerliche Anwendung. Essen sollte man die Arnika auf keinen Fall, denn trotz ihrer positiven Effekte gilt sie als Giftpflanze). Mit diesem Naturheilmittel werden seit jeher Verletzungen und Blutergüsse behandelt. Darüber hinaus sollen die ätherischen Öle der Pflanzen eine entzündungshemmende Wirkung haben und sogar bei rheumatischen Erkrankungen Linderung verschaffen. Der Arnikaweg führt den Wanderer auf den Spuren des beliebten Heilkrauts.

Wegbeschreibung für den Arnikaweg Teuschnitz

Die Wanderung beginnt am alten Sportplatz Teuschnitz. Wir folgen dem Weg im Uhrzeigersinn. Gleich zu Beginn informiert uns eine Schautafel über die Heilpflanze Arnika und ihren Bezug zur Stadt. Dann geht es auf dem schönen Feldweg in Richtung des nahe gelegenen Fichtenwaldes, den wir kurz passieren.

Ein Wiesenweg führt uns zum Flüsschen Teuschnitz und weiter auf den Wirtschaftsweg „Krumme Triebe“. Durch blühende Magerwiesen führt uns der Weg durch das Quellgebiet der Teuschnitz. Dabei entdecken wir nicht nur die seltene Arnikapflanze, sondern viele weitere Schätze aus Flora und Fauna. Entlang der Teuschnitz passieren wir einige herrliche Fischteiche und erreichen den Rand des Kohlwaldes.

An der „Steinernen Arnika“ nutzen wir die Gelegenheit zu einer kurzen Rast, um den Blick über das Tal schweifen zu lassen, ehe wir in den Wald hinaufsteigen. Über einen schmalen Waldweg durchqueren wir den Hochwald und steigen dann wieder hinab. Die angrenzende Wiese lädt zu einer Verschnaufpause ein. Hier erstreckt sich ein wunderbarer Blick über das Haßlachtal bis zur Bastelsmühle, die wir nach unserem Abstieg erreichen.

Nach einer kurzen Wanderung entlang des Waldes stoßen wir auf ein Felsgebiet, das wir durchqueren. Weiter geht es um eine kleine Talwiese und entlang eines Bachlaufes, bis ein kurzer, aber steiler Aufstieg erfolgt. Nachdem wir kurz dem Seenweg und dem Heeresstraßenweg gefolgt sind, nehmen wir einen weiteren Anstieg in Angriff und erreichen über einen alten Viehweg – den „Queraweg“ – schließlich die Anhöhe. Wir passieren die „Haßlacher Gartenäcker“ und stoßen auf den Fernwanderweg Burgenweg.

Nun führt uns unser Weg über Wiesen und Felder hinab nach Haßlach. Nachdem wir das Örtchen hinter uns gelassen haben, erreichen wir ein schönes Waldgebiet. Nachdem wir den Fichtenhochwald durchquert haben, wandern wir weiter auf einem Wirtschaftsweg, der uns aus dem Wald heraus und bald darauf zurück zum Ausgangspunkt führt.

Bildnachweis: Von Boris Gaberšček [CC BY 2.5 SI] via Wikimedia Commons

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