Weschnitztaler Bergtour hinauf auf die Tromm


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 18 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 34 Min.
Höhenmeter ca. ↑457m  ↓457m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Diese Runde erstreckt sich von Rimbach auf die 577m hohe Tromm. Dort hat man einen schönen Blick in die Landschaft des Odenwalds und der wäre noch besser, wenn der Ireneturm begehbar wäre. Der 110 Jahre alte und vom Borkenkäfer zernagte Turm soll (Stand Juli 2020) zurückgebaut und durch eine Himmelsleiter aus Metall ersetzt werden.

Start ist der Marktplatz in Rimbach, das von der Weschnitz durchflossen wird. Wir biegen in die Brunnengasse und von dort in die Pestalozistraße. Links streifen wir den Friedhof und wandern gen Süden nach Zotzenbach. Dazu nehmen wir den Zotzenbacher Weg, der uns durch die Feldflure bringt.

Wir queren die Straße Im Wiesental, den Münschbach, streifen den Fußballplatz von Zotzenbach und gehen entlang der Straße Steinbühl. Dann queren wir die Hauptstraße, verlassen den Ort und biegen in den Weiherer Weg.

Durch die Feldflure wandern wir sacht bergan und wieder leicht bergab nach Unter-Mengelbach in südöstliche Richtung. Im Örtchen wechselt die Richtung gen Norden. Wir wandern ein Stück mit der Straße. Links ist der Zotzenbach. Dann halten wir uns rechts und kommen aufwärts wandernd in den Wald.

Auf dem Weg zur Tromm schlängeln wir zum Salzlackenbuckel und sind kurz drauf auf der 577m hohen Tromm. Rund 12,2km haben wir geschafft, sind von 184m bis hierhin aufgestiegen. Der Ireneturm, der nach der Prinzessin Irene von Hessen-Darmstadt benannt und zum zweiten Mal 1910 errichtet wurde, muss abgetragen werden, da er nicht mehr zu retten ist. Der erste Turm stand nur 20 Jahre.

Nun wandern wir durch den Buchenwald in den Ortsteil Tromm und kommen dabei an Skulpturen vorbei. Da geht es um Wünsche, Abstand oder Nähe, Holzköpfe oder das Glück. Wir kommen am Gasthaus Zur schönen Aussicht vorüber und biegen kurz drauf nach links. Erst gehen wir durch Wiesen, dann tauchen wir erneut in den Wald ein und federn abwärts.

Nahe den Fuhrhöfen weicht der Wal und macht offener Landschaft Platz. Durch diese wandern wir nach Rimbach im Weschnitztal. Dort biegen wir in die Brunnengasse und kommen an Schulen vorbei zum Marktplatz zurück.

Bildnachweis: Von Rainer Kühnel [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

Vgwort