Von der Steinplatte zum Straubinger Haus


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Länge: 15.5km
Gehzeit: 04:29h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Die Grenzwanderung starten wir auf dem Parkplatz Steinplatte mit kleiner Kapelle und einem Alpengasthof. Wir sind aus dem südlichen Waidring über die Höhenstraße Steinplatte hergefahren. Östlich von uns ist das Skigebiet mit Gastronomie, der Steinplattenbahn und einem Skywalk im Triassic-Park Waidring. Wir wandern mit weniger Betrieb in der Grenzregion Bayern/Tirol, mit Hemmersuppenalm drüben und dem Straubinger Haus hüben. Die Höhen entlang der Grenze heißen mit Nachnamen „Kogel“.

Bis sich die Runde öffnet, haben wir 1,8km, die wir hernach auch wieder retour wandern. Uns unterhält in diesem Abschnitt ein Naturlehrpfad mit den üblichen Beschreibungen der Flora. Almwiesen, Mischwald, der Weg Durchkaser führt zur Durchkaseralm. Vor deren Tür werden wir am Rückweg stehen. Jetzt halten wir uns rechts in Richtung Windbühel, der sich rechts unseres Wegs mit seinen 1.513m erhebt und wohin man einen Abstecher machen könnte.

Der Weg führt uns weiter durch den Wald am Betenbichl (1.468m) abwärts und über die Grenze. Es geht dort zur Hemmersuppenalm. Deren Almgebiet besteht aus der Unteren- und Oberen Hemmersuppen-Alm, liegt im Forst Reit im Winkl in den Chiemgauer Alpen. Einige Kaser und Gebäude ab dem 18. Jahrhundert stehen auf der Denkmalliste. Die Almkapelle ist von 1906. Der bewirtete Sulzner-Kaser ist etwas abseits unserer Tour. Dorthin gelangt man an der Anna-Kapelle vorbei. Wir sind rund 5,8km gewandert und hier am tiefsten Punkt der Runde.

Aufi geht’s, Grenze wieder überschreiten zwischen dem Steinwurfkogel (1.588m) westlich und dem Eggenalmkogel (1.686m) sowie dem Lahnerkogel (1.595m) östlich. Wir kommen zum Straubinger Haus (1.558m) durch abwechslungsreiche Flora und Fauna im Dreiländereck Bayern-Tirol-Salzburg. Das Straubinger Haus (DAV-Hütte) in den südlichen Chiemgauer Alpen, am 1.764m hohen Fellhorn, ist von 1978 und bietet eine große Anzahl Schlafplätze und eine Terrasse zum Jausen und Schauen, zum Beispiel auf den Wilden Kaiser.

Wir wandern durch die gemischte alpine Flora mit etwas Anstand vorbei an der „Familie Kogel“: Eggenalmkogel, Lahnerkogel, Markkogel. Abwärts kommen wir jetzt zur Durchkaseralm (bewirtet) und zum Ausgangsort zurück.

Der Triassic-Park (Eintritt frei) auf der Steinplatte ist ein Urlauber-Magnet: mit Sky-Walk, 70m über dem Abgrund, Sandstrand am „Mini-Urmeer“, kleiner Seilgarten sowie einer Tropfsteinhöhle.

Bildnachweis: Von MarcoWischumerski [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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