Von Burg Tharandt durch den Tharandter Wald zur Grillenburg


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Länge: 19.98km
Gehzeit: 05:06h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Der Tharandter Wald gilt als eines der schönsten Waldgebiete in Sachsen. Das wollen wir natürlich vor Ort in Augenschein nehmen und verbinden das mit einer schönen Tageswanderung, die uns von Burg Tharandt durch den Tharandter Wald zum ehemaligen Jagdschloss Grillenburg führt.

Wir starten am Bahnhof Tharandt, der u.a. von der S3 aus Dresden und dem Regionalexpress aus Chemnitz, Zwickau und Hof angefahren wird. Wir folgen ein kleines Stück der Staatsstraße nach Tharandt und biegen dann rechts ab auf einen Waldweg. Der führt uns zum Johannes-Haupt-Weg und einem Aussichtspunkt mit schönem Blick auf Tharandt.

Dann geht’s wieder hinab nach Thrandt. Wir kreuzen den Schloitzbach, der in Tharandt in die Wilde Weißeritz mündet. Vorbei an der Bergkirche kommen wir zur Burg Tharandt.

Burg Tharandt ist die Ruine einer für die sächsische Geschichte wichtigen Spornburg und eine Stätte der Burgenromantik des 19./20. Jahrhunderts. Es sind nur wenige bauliche Reste erhalten. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert errichtet. Ab 1510 war Burg Tharandt nicht mehr bewohnt und wurde als Steinbruch genutzt, u.a. für den Bau der Bergkirche. Neben der Burgruine erhebt sich das neue Schloss Tharandt, das im Tudorstil im 19. Jahrhundert gebaut wurde.

Wir gehen die 13 Drehen hinauf vom Weißeritztal zum Mauerhammer, kommen vorbei an Cottas Grab (Heinrich Cotta gilt als einer der Begründer der Forstwissenschaft) und genießen jetzt für einige Kilometer den Tharandter Wald. Um 1800 war das Waldgebiet stark heruntergewirtschaftet und wurde ab 1811 von Heinrich Cotta nach wissenschaftlichen Grundsätzen wiederhergestellt. Dabei diente der Tharandter Wald als Modellfall der durch die Holznot geborenen nachhaltigen Forstwirtschaft.

Unser Halbzeitziel ist das Jagdschloss Grillenburg, das in der Gemarkung des Kurorts Hartha liegt. Wir sind hier mittendrin in Sachsen - der geografische Mittelpunkt des Freistaats liegt im Kurort Hartha. Die Ursprünge des Jagdschlosses gehen auf eine Anlage aus dem 13. Jahrhundert zurück. Im 16. Jahrhundert ließ Kurfürst August von Sachsen ein Jagdschloss errichtet, das seine heutige Biedermeierfassade durch Umbauten im 19. Jahrhundert erhielt.

Auf der Schneise 15 verlassen wir das Gelände und biegen später in den Weg B-Flügel nach links ab. Der führt uns zum Harthaer Weg, den wir kreuzen und dann weiter zur Schutzhütte Kreuzvier gehen. Dann kommen wir langsam wieder zurück ins Tal der Wilden Weißeritz, der wir zurück zum Bahnhof Tharandt folgen.

Bildnachweis: Von Andre Kaiser [Public domain] via Wikimedia Commons

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