Vom Schafberghüsli zum Rätschenjoch (Vorarlberg/Graubünden)


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Länge: 12.09km
Gehzeit: 03:56h
Anspruch: schwer
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Einmal rauf und wieder runter, von Österreich in die Schweiz, vom Schafberghüsli am Schafbergsee vorbei, per Schmugglerpfad über das Gafierjöchle (2.416m) aufs Rätschenjoch (2.606m) und noch ein Stück höher in Richtung Rätschenhorn. Wir schmuggeln trockene Socken hin und nasse Socken zurück. Herrliche Aussichten von Panoramagipfeln sind uns sicher! Einblicke in die Erdgeschichte in der Grenzregion Gargellen gibt es auch noch.

Heroben ist nicht nur Skigebiet, sondern auch ein Eldorado für Kletterbegeisterte, die verschiedene Schwierigkeitsstufen vorfinden. Wir starten an der Bergstation Schafberghüsli mit Gastronomie und Spielplatz. Die Schafbergbahn-Talstation ist am Suggadinbach südlich in Gargellen, bei der Kletterhalle.

Wir folgen der Beschilderung Richtung Gafierjoch. Dabei kommen wir durch das alpine Gebiet unterhalb der Gargellner Köpfe. Alsbald treffen wir auf den Speicher Schafbergsee. Der Schafbergsee sammelt Kanonenfutter für Schnee und es spiegelt sich die umliegende Bergwelt darin. Hier führt der Schmugglerpfad entlang. Von dem aus könnte man zum Massiv Madrisa (2.770m) abbiegen.

Zum Gafierjöchle hin wird es steiler und wir erreichen es auf der Grenze zur Schweiz. Das Gafierjöchle misst 2.416m und wir wandern auf der Grenze zu einem höheren Sattel, auf 2.437m. Wir können nun auch noch einen herrlichen Blick auf die Rätschenfluh werfen, die vor uns liegt. Schön sind auch die Aussichten ins Massiv der Sulzfluh, beziehungsweise des Rätikons. Unten sieht man beispielsweise St. Antönien.

Durchschnaufend und weitblickend folgen wir abwärts dem Pfad in Richtung Rätschenjoch, welches wir nach knapp 5km erreichen werden. Wo wir eben von der Erdgeschichte gesprochen haben: Die Wanderung führt an der Grenze entlang, wischen dem dunklen Gneis und dem helleren Kalkstein. Letzterer ist jünger, wird aber von älteren Sichten überlagert. Wo sich die Alpen aufgefaltet haben, sorgten Gletscher und Erosionen dafür, dass der Kalk nach oben gepresst wurde.

Wir wandern über helle, mit Geröll bedeckte Steinplatten, auf das flache Gipfelplateau der Rätschenfluh. Wie gut, dass der Rückweg der gleiche ist, so können wir die fantastischen Aussichten nochmal genießen und die vielen Blicke, die wir aufwärts schnaufend nicht geworfen haben, jetzt ins Panorama werfen!

Bildnachweis: Von Paebi [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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