Rongg-Wasserfall und Kessl-Hütte: Bergwanderung im Montafon


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 55 Min.
Höhenmeter ca. ↑634m  ↓634m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der kleine Luftkurort Gargellen ist mit 1.423m der höchstgelegene im Montafon. Der wichtigste Wirtschaftszweig ist in Gargellen der Tourismus. Südlich des Ortskerns ist das Skigebiet, das per Schafbergbahn gut erschlossen ist. Am Schafberg ist die Kristallbahn und Lifte bei den Gargellener Köpfen. Gargellen liegt zudem am Suggadinbach im Gargellental. Hinzu fließt der Ronggbach und bildet einen Wasserfall an unserer Runde.

Der Ortsname Gargellen bedeutet soviel wie Wasserstrudel. Auf rund 1.408m geht’s in Gargellen los und wir werden die ersten rund 3,4km bergan unterwegs sein, bis auf 1.931m. Vom Parkplatz am Suggadinbach, den wir queren, kommen wir über die Gargellner Straße, wenn sich die Runde öffnet, halten wir uns rechts zum Rongg-Wasserfall.

Der Ronggbach kommt von den Flanken des Riedkopfs (2.551m) und des Rotspitz (2.516m) auf der Österreichischen-Schweizer-Grenze. Durch das schluchtenartige Tal des Ronggbachs und am Rongg-Wasserfall wurde ein nicht anspruchsloser Klettersteig gespannt.

Wir kommen zur Alpe Rongg und genießen auch weitere schöne Aussichten zum Beispiel zu den markanten Ritzenspitzen oder zur Ronggspitze. Eine Erfrischung kann man hier auch bekommen, nebst informativen Gesprächen.

Wir steigen weiter auf zum Gargellner Alptobel, den wir nun bereits wieder abwärts gehend, nach rund 3,9km erreichen. Zielgerichtet nähern wir uns dem Skigebiet und kommen zur Kessl-Hütte mit Gastronomie nahe dem Lift Gargellner Alpe. Schauen wir gen Südwesten, ist die nächstgelegene höchste Spitze die des Madriashorns (2.826m) in der Schweiz. In Vorarlberg erhebt sich der Gipfel Madrisa von 2.770m.

Dann sind wir am Schwefeltobel und unterqueren eine Linie der Schafbergbahn. Die Vegetation wird üppiger, wir queren den Gargellner Alptobel, kommen durch Mischwald und über eine Alpwiesen hinunter nach Gargellen. Dort schauen wir uns noch die Kuratienkirche Heilige Maria Magdalena (1644 wiederaufgebaut) an, mit deren ausgeprägter Zwiebelhaube.

Bildnachweis: Von Helge Klaus Rieder [CC0] via Wikimedia Commons

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