Vom Marienteich über den Bastebornplatz zur Eckertalsperre


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Länge: 14.07km
Gehzeit: 03:47h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Diese Runde liegt südlich von Bad Harzburg im Nationalpark Harz mit Start und Ziel an der B 4 (Nordhauser Straße). Über den Radauberg (618m) geht es zur Eckertalsperre, wo einst die innerdeutsche Grenze über die Staumauer verlief. An der B 4 stellen wir das Auto an einem Wanderparkplatz ab und biegen in den Luchsweg zum Marienteich ein.

Der Marienteich im Oberharz am Rande des Nationalparks ist ein künstlich angelegtes Gewässer, das etwa 120m breit und lang ist und über einen großen Fischreichtum verfügt. Es gilt aber ein Angelverbot aufgrund der Nähe zum Nationalpark. Im Marienbruch entspringt der Marienbach, der den Stausee speist. Wir genießen den Blick über das Gewässer vom Rastplatz nördlich des Teichs, der bei der Nationalparkgrenze ist.

Der Luchsweg folgt der Nationalparkgrenze. Westlich ist das Hochmoor Marienbruch und östlich der Radauberg. Wir gehen zum Bastebornplatz mit der Basteborn-Quelle. Weiter geht die Strecke an die Baste, wobei wir den Luchsweg verlassen haben. Die Baste mündet kurz später in die Radau, die wir überqueren und uns dann rechts halten, um weiter der Nationalparkgrenze zu folgen. Es geht ab und auf und wir begegnen dem Kaiserweg, der hier in Nord-Südrichtung verläuft.

An dieser Kreuzung endet das Gebiet des Nationalparks Harz und wir wenden uns weiter gen Osten Richtung Ecker und Eckertalsperre, wobei wir am Skidenkmal vorbeikommen. Das Skidenkmal ist die 19. Stempelstelle der Harzer Wandernadel und wurde 1921 vom Skiclub Braunschweig für die im ersten Weltkrieg gefallenen Sportfreunde errichtet.

An der Ecker biegen wir nach links auf den Pionierweg ein, der uns dann entlang des Westufers der Eckertalsperre, 1939-1943 gebaut, führt. Rund 2km gehen wir zwischen Wald und Wasser. An das einstige Grenzland erinnert eine Grenzsäule. An der Eckertalsperre ist übrigens die 1. Stempelstelle der Harzer Wandernadel!

Am nördlichen Ende der Eckertalsperre nahe der Staumauer ist das Wasserkraftwerk. Wir kommen zur Schutzhütte Luisenbank und können eine Sicht auf den Brocken (1.141m) genießen. Hier kreuzt uns auch nochmal der Kaiserweg. Es geht talwärts.

Wir folgen wieder dem Grenzverlauf des Nationalparks Harz, treffen auf die Radau und den Hanggraben sowie alsbald auf das Sträßchen Am Taternbruch, dem wir bis zur B4 folgen und uns dann rechts halten. Wenn wir rund 11,5km gesamt gegangen sind, stoßen wir wieder auf den Luchsweg, von dem wir dann in den Bärenkistenweg abbiegen, der uns zum Ausgangspunkt durch die Natur zurückbringt.

Bildnachweis: Von KuNiii [Public Domain] via Wikimedia Commons

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