Vom Kloster Jerichow durchs Bucher Brack zum Aussichtsturm Klietznick


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Länge: 12.81km
Gehzeit: 02:55h
Anspruch: leicht
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Die Gemeinde Jerichow im Norden Sachsen-Anhalts verfügt über ein eindrucksvolles Backsteinkloster, das einen Besuch lohnt. Zumindest wenn man das Ganze mit einer Wanderung durch die angrenzende Elblandschaft verbindet. So erwartet Ausflügler eine Kombination aus Kultur, viel Grün und dem attraktiven Gewässer.

Ob Wanderer sich die nähere Besichtigung des Klosters Jerichow bis zum Schluss aufheben oder sofort erkunden, bleibt jedem selbst überlassen. Auf jeden Fall bildet der Parkplatz den Anfangs- und Endpunkt der Route und wir brechen südwestlich in die Natur auf. Das bedeutet zunächst einmal, in einer Feldkulisse zu wandeln, links wie rechts breiten sich die Anbauflächen aus.

Die Alte Elbe, ein Nebenlauf, leitet mit dem Naturschutzgebiet Bucher Brack–Bölsdorfer Haken einen landschaftlichen Wechsel ein, nun drängeln sich Wiesen an die Äcker. Kurz vor der Elbe stoßen wir auf leichte Bewaldung und nehmen Kurs auf Südost, auf Klietznick zu. Wer möchte, kann sich natürlich noch näher an der Elbe bewegen, schließlich ist man nicht jeden Tag hier.

In Klietznick wartet ein Highlight, besonders für Feinschmecker. Der Weinberg ist ein Genuss für Kehle und Augen, steht auf der Erhebung doch der hölzerne Aussichtsturm Klietznick. Hübsch anzusehen ist zudem die romanische Kirche, die stilistisch dem Jerichower Kloster ähnelt, wenn auch wesentlich kleiner. Nordwestlich verlassen wir das Dorf in den Forst, um unseren Weg fortzusetzen.

Rund vier Kilometer verläuft der Pfad inmitten des kiefernreichen Waldes, bevor er in Jerichow ankommt. Es bietet sich unter anderem ein Abstecher zu einem Aussichtsturm über die Alte Elbe an, ansonsten regiert dort das Baumdickicht und bleibt leicht hügelig. Das letzte Stück führt leider direkt an der Straße B107 entlang.

In Jerichow laufen wir vorbei am Friedhof, der reizenden Holländermühle und dem Gasthaus Heinemann. Freunde deftiger, traditioneller deutscher Küche kommen hier voll auf ihre Kosten. Eine ordentliche Bewirtung gibt es zum Beispiel aber ebenso am Kloster. Der romanische Backsteinbau stammt aus dem zwölften Jahrhundert, umfasst eine Reihe von Gebäuden, zwei hohe Türme sowie einen Garten. Somit lässt sich Etliches entdecken.

Bildnachweis: Von Georgfotoart [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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