Urbar (Vallendar)


Schon vor 13.000 Jahren siedelten Menschen in Urbar bei Koblenz – es ist damit einer der ältesten Wohngebiete im Kannenbäckerland und am Mittelrheintal. Hauptattraktion in Urbar ist das Klostergut Besselich. Der Name bedeutet soviel wie kleine Basilika. Das Kloster bestand bereits 1204, durchgängige Aufzeichnungen sind allerdings erst ab 1440 dokumentiert. Bis zur Auflösung 1806 bewirtschafteten Franzikanerinnen den Hof. Dann wird Besselich privatisiert. 1834 erwarb Carl Stedmann das Gut Besselich. Es wurde zu einem hohen gesellschaftlichen Treffpunkt am Mittelrhein, auf dem auch Kaiser Wilhelm mit seiner Gemahlin sich gerne sehen ließ. Heute ist im Klostergut ein Firmenverbund aus unterschiedlichen Branchen untergebracht.

1966 wurde in Urbar die katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul nach Entwürfen des Koblenzer Architekten Martin Ufer erbaut. Charakteristisch ist das Zeltdach und die Fesnter des bedeutenden Glasmalers Paul Weigmann aus Leverkusen.

Auch das Mallendarer Bachtal gehört zu Urbar. Es ist Naherholungsgebiet und steht unter Landschaftsschutz. Ein Spaziergang durch das Tal lohnt sich, auch weil dort einige liebevoll restaurierte, alte Mühlen stehen.


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