Unterwössener Runde: Höhe Gschlad, Wössener See, Rettenburg (Oberbayern)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 56 Min.
Höhenmeter ca. ↑655m  ↓655m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Wanderung im oberbayerischen Landkreis Traunschstein im Chiemgau verbindet in der Gemeinde Unterwössen, den Hauptort Unterwössen mit dem Teil Oberwössen. Unterwössen liegt im Achetal, die weiteren Teile Oberwössen, Hinterwössen und Brem sind in einem kleinen abgeschlossenen Talkessel.

Auf unserer Tour entdecken wir den Hammerer Graben, die Höhe Gschlad, den Wössener See, den Wössener Bach, das Bodendenkmal Rettenburg und denkmalgeschützten Bauernhäuser, vornehmlich aus dem 19. Jahrhundert.

Am Ende der Straße Hammerer Graben nebst dem gleichnamigen Bach parken wir nordöstlich des Ortskerns von Brem. Es geht aufwärts bis auf 923m, die wir nach rund 2,6km erreichen. Zuerst queren wir den Hammerer Graben und wandern mit Waldbegleitung, um den Gschlad herum. Der misst 945m und erhebt sich linkerhand von uns. In der Höhenlage kommen wir auf Lichtungen mit Almweiden. Eine heißt Burgaualm und wir müssten einen Abstecher machen, sollte uns das Trinkwasser ausgegangen sein. Die andere Alm heißt Gschlad Alm.

Am höchsten Punkt umringt wieder Wald. An einer Lichtung vorbei geht’s talwärts an der Wasserversorgung Unterwössen vorbei nach Rexau mit dem Wössener See nebst Freibad und Seestüberl. Der 4,2ha messende See ist künstlich angelegt, hält Hochwasser zurück, bietet Anglern frischen Fisch und Naherholenden entsprechende Erfrischung. Ein malerisches Fleckchen, von der Chiemgauer Hochplatte gerahmt.

Der Seeweg führt uns an die B305. Mit dem Wössener Bach wandern wir nach Unterwössen, wo wir nahe der Straße Am Schmiedbachl abbiegen, dann auf Burgweg und Kruchenhausener Straße gelangen. Wir biegen nicht nach Kruchenhausen, sondern wandern zur Antoniuskapelle, sind von duftenden Wiesen umgeben.

Es geht bergan und wir werden von Bäumen beschattet. Wenn wir knapp 10km gewandert sind, sind wir an der Burgstelle der einstigen Rettenburg (12. Jh.), von der lediglich wenige Mauerreste übrig sind. Vermutlich war die Burg eine Vorbefestigung der Burg Marquartstein.

Vorbei am kleinen Eglsee geht es nun gemütlich zurück zum Ausgangsort.

Bildnachweis: Von Matthias Schweigl - BannanaJoe - Eigenes Werk, Gemeinfrei, Link

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