Stuibenfall-Schleife zum Plansee (Reutte)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 9 Min.
Höhenmeter ca. ↑796m  ↓796m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Man möchte schon sagen, diese Runde in der Naturparkregion Reutte ist ein vergnügliches „Muss“, weil es so schön ist, dass es sich erlebt haben sollte: schmale Pfade, Kapellen, tosender Wasserfall, Aussichten, Bergwelt, Wald, stilles Fotografieren oder erfrischendes Abkühlen in den Gumpen – alles drin. Auch Canyoning.

Der Rundweg führt teilweise über den Ministersteig, der das „Tiroler Bergwege Gütesiegel“ trägt. Man kann den Weg in beide Richtungen erwandern, wir halten uns an die Empfehlung und gehen mit dem Uhrzeiger.

Start ist nordöstlich von Reutte beim E-Werk, nahe der Fernpasstraße (B179) direkt am Archbach, einem Zufluss des Lechs. Nach der ersten Bachquerung folgen wir dem Ministersteig, in den wir nach links wandern, wo sich die Runde öffnet.

Am Ministersteig mit Waldpfaden genießen wir die Aussichten. Wir kommen am Kleinen Plansee vorbei, folgen ein Stück lang der Planseestraße (L255), auf der wir erneut die Uferseite wechseln. Dann geht hinein in den Wald Reutte. Von unterwegs genießen wir schon einen schönen Blick auf den Campingplatz Seespitz am Plansee.

Wir wandern über die Hölltalhütte heran an den Campingplatz Seespitz, der am Übergang vom Plansee in den Kleinen Plansee liegt. Entlang des Kleinen Plansees wandern wir nun zur Wallfahrtskapelle Frauenbrünnele.

Das Frauenbrünnele ist eine Mariahilf-Kapelle, wo Menschen Bitten und Danken. Der Bauern und Steinhauer Andreas Wiedemann aus Breitenwang löste 1821 mit dem Kapellenbau sein Gelöbnis ein und der Bau half ihm, seinen Verstand nicht zu verlieren. Hilfe bekam er auch von Breitenwangern und Reuttern.

Wir rücken ein wenig von der Straße ab und dem Ufer des Kleinen Plansees näher. Mit dem Hermannsteig wandern wir zu den sehenswerten Stuibenfällen. Bevor das E-Werk sein Werk aufnahm, durch die Anlage eines Druckstollens, waren die Wasserfälle wohl noch um einiges gewaltiger. Wir sind trotzdem beeindruckt, wenngleich es uns gerade nicht lockt, vom Felsrand aus in den Gumpen zu jumpen. Mit dem mäandernden Bach gelangen wir zum Ausgangsort zurück.

Bildnachweis: Von Andreas Meck [Copyrighted free use] via Wikimedia Commons

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