Spaziergang durch Damm (Aschaffenburg)


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Nützliches und Informationen zur Tour
Länge: 7.24km
Gehzeit: 01:37h
Anspruch: leicht
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und GPX-Details

Damm ist mit rund 14.500 Menschen der einwohnerstärkste Stadtteil (ausgenommen der Stadtmitte) von Aschaffenburg. Damm verortet sich nördlich des Stadtkerns und des Mainbogens sowie südlich des Verlaufs der A3. Vermutlich entstand der Ort Damm um 1150. Einst klapperten 6 von 12 Mühlen am Glattbach und der Aschaff, die nördlich durch Dämmer Gebiet fließt. 1944 wurde Damm durch Luftangriffe maßgeblich zerstört.

Unsere Stadtteilwanderung teilt sich auf in Stadtleben, kommt an den Kirchen vorbei und über rund 4km folgt die Route dem Lauf der Aschaff, die Aschaffenburg den Namen gab. Bei Waldaschaff entstand sie aus Autenbach und Kleinaschaff, ab da braucht sie rund 17km bis zur Mündung in Mainaschaff in den Main.

Wir starten im Park Galgenbuckel bei der Schönbergschule auf dem Schönberg. In der hübschen Anlage finden wir auch ein Infoschild zu den Mühlen am Galgenbuckel und auch zum Galgen, der 1789 abgebaut wurde, nach über 450 Jahren Betrieb. Wir sehen auch einen Pavillon zum Gedenken der Gefallenen. Wir queren die Wilhelmstraße und biegen in die Michaelstraße ein, kommen über die Schillerstraße und spazieren durch den Friedhof Damm.

Nächstes Ziel ist in der Allee Paulusstraße die evangelische Pauluskirche, die nach Kriegszerstörung wieder aufgebaut werden musste und 1954 eingeweiht werden konnte. Die nächste Kirche ist die katholische Kirche St. Josef in der Scheffelstraße, die ebenfalls nach dem Bombardement neu aufgebaut werden musste. Wir folgen dem GPS an die Aschaff. Mit ihr zu unserer rechten Seite wandern wir an Sportstätten vorbei und machen einen kleinen Abstecher zu St. Michael in der Mittelstraße. Die katholische Kirche wurde 1877 gebaut und ebenfalls in Trümmer gelegt – bis auf den neugotischen Turm, der beim Neubau 1951 einbezogen wurde.

Nach dem Abstecher gehen wir zur Aschaff zurück und über per Dorfstraße über die Brücke (1913). Dort sehen wir eine Information zur Herrenmühle und zur Dämmer Steingutfabrik. Gleich daneben befindet sich als weiteres Denkmal die ehemalige Michaelskapelle (1580) – mit Kunsttreff. Hier biegen wir nach links ein, folgen der Dorfstraße, mit der Aschaff linkerhand und mit Feldflur. Wir streifen den Rand von Strietwald und dessen Industriegebiet, passieren mit der Daimlerstraße die Aschaff und wandern am Umspannwerk entlang, an einem Bolzplatz vorbei und auf den Galgenbuckel.

Bildnachweis: Von ekpah [CC0] via Wikimedia Commons

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