Schöne Runde bei Sankt Michaelisdonn


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Nützliches und Informationen zur Tour
Länge: 8.71km
Gehzeit: 01:58h
Anspruch: leicht
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und GPX-Details

Würden die Orte Brunsbüttel, Marne, Meldorf und Burg (Dithmarschen) Ecken eines Vierecks sein, läge Sankt Michaelisdonn im Schnittpunkt. Hier verläuft heute unsere schöne Rundwanderung mit dem Landschaftsschutzgebiet Hoper Mühle, dem Golfclub-Areal am Donner Kleve, wo die Marschbahn vorbeifährt, dem Flugplatz und dem Wald am Spiekerberg und durch die Wiesenlandschaft an der Friedrichshofer Au.

Start ist die Haltestelle „Hinter der Bahn“ in Sankt Michaelisdonn, einer Gemeinde im Kreis Dithmarschen, landschaftlich abwechslungsreich durch den Übergang von Marsch zu Geest – anders gesagt von flachem Schwemmland zu Sanden oder etwas erhöhten Sandrücken. Um die Erläuterung zu hiesigen Bezeichnungen zu ergänzen, fehlt noch „Donn“. Das ist ein fossiler, eingedeichter Strandwall im Marschland, der nun nicht mehr von den Meeresbewegungen beeinflusst wird. Geologisch gesehen wurden auf den Sandbänken Dünen zu Wällen aufgeweht. In deren Schutz entstanden Moore und auch Böden, auf denen Häuser gebaut werden konnten – wie bei Sankt Michaelsdonn, Hochdonn oder Dingerdonn.

Wir wandern durch die Auwiesenlandschaft zur Hoper Mühle Edda – wie die Holländerwindmühle und das Wahrzeichen des Ortes genannt wird. In den 1840ern wurde sie auf einer Anhöhe am Geestrand errichtet. Ein traumhaftes Motiv! Wir folgen der Klaus-Groth-Straße durch ein Einfamilienhaus-Wohngebiet, kommen an einem Weiher vorbei und am Ende der Straße halten wir uns rechts und folgen dem GPS durch die Wiesen-Feldflur, teils hecken- und baumgesäumt.

Wir kommen über die Marschbahn und durch Golfplatzgelände. Dann wandern wir um den Flugplatz St. Michaelisdonn des Dithmarscher Luftsportvereins und um das erhöht gewachsene Wäldchen auf dem Klevrücken. Es finden sich in dem Areal auch Großgrabhügel der Bronzezeit, ein Campingplatz und das kleine 12ha große NSG Kleve, mit Spiekerberg und Heidelandschaft. Der Hang ist ein historisches Kliff der Nordseeküste von einst an einer Altmoräne mit Quellwasserstellen wie dem Goldsoot am Hoper Kleve zwischen Waldrand und Wiesenflur.

Nahe dem Bismarck-Stein gehen wir an der Kreuzung davor nach links in den Moordamm. Die Friedrichshofer Au wird gequert. Vom Moordamm biegen wir nach rechts ein, folgen diesem Weg und gelangen schließlich zum Ausgangsort zurück, mit Bebauung, Wiesen und Gleisen sowie der Draisinenbahn zwischen Marne und Sankt Michaelisdonn.

Bildnachweis: Von Nightflyer [CC BY 3.0] via Wikimedia Commons

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Sankt MichaelisdonnDonner KleveEdda (Hoper Mühle).Friedrichshofer Au (Bütteler Kanal)
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