Rundwanderung zum Gößweinsteiner Felsentor


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 6 Min.
Höhenmeter ca. ↑257m  ↓257m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Gößweinstein liegt an der Wiesent. Der Ort ist unweigerlich verbunden mit der Basilika Gößweinstein, die Balthasar Neumann im 18. Jahrhundert baute, damals sicher noch nicht wissend, dass sie zum größten Dreifaltigkeitswallfahrtsort Deutschlands avancieren würde.

Neben dem Balthasar-Neumann-Rundweg Gößweinstein führt auch der Oberfränkische Jakobsweg hier lang. In unserem Blickwinkel ist heute aber nicht nur die Spirituelle Mitte der Fränkischen Schweiz, sondern auch Aussichten von Höhen und Einsichten in Höhlen.

Wir wandern vom Parkplatz an der Pezoldstraße in Gößweinstein über die Pezoldstraße, den Gartenweg und die Gartenstraße hinauf zum Kreuzweg mit einigen seiner Stationen. Unsere Runde führt uns zum Gernerfels (501m), dort zur Elisabethhöhle und zur Kapuzinerhöhle, wobei wir auf die Kreuzwegstationen V bis X stoßen sowie die Ölberggrotte.

Nächstes Ziel ist das Felsentor bei Gößweinstein. Eine sehr schöne fast kreisrunde Öffnung im Felsen, die man hier durchschreiten kann, via Treppen und über Stock und Stein. Weitere typische Fels-Wald-Gesellschaften liegen auf dem Weg, der uns beispielsweise auch am Zigeunerloch vorbeiführt, bevor wir durch Stadelhofen kommen. Etwas über die Hälfte des Rundwegs sind wir nun gewandert und verbringen die restliche Zeit ebenso kurzweilig: Wälder, Felder, Felsen.

Wir gelangen zum Bärenstein (529m), der auch zum Klettern genutzt wird. In Gößweinstein wieder angekommen empfiehlt sich ein Stadtrundgang zur bereits erwähnten Wallfahrtskirche, der Basilika zur Heiligsten Dreifaltigkeit, nebst der Klosterkirche Sankt Maria daneben. Auch ein Wallfahrts-Museum ist dort angesiedelt.

Interessant ist auch ein Besuch der überragenden Burg Gößweinstein mit den Staffelgiebeln. Die mittelalterliche Gipfelburg stammt aus der Zeit um 1000. Eine Denkmalschutzkampagne: „Genuss der hilft“ wurde für den Erhalt des Wahrzeichens ins Leben gerufen.

Bildnachweis: Von Derzno [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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