Rundtour von Nesselwängle zur Schneetalalm (Tannheimer Tal)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 31 Min.
Höhenmeter ca. ↑815m  ↓815m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Auf dieser Runde genießen wir herrliche Aussichten ins Tannheimer Tal mit dem Haldensee und zu den imposanten Bergwänden, ausgehend von Nesselwängle, einem beliebten Tiroler Ski- und Wanderort. Für Abwechslung sorgen Treppen und Zickzack-Kurse, die Einkehrmöglichkeiten Schneetalalm und Gimpelhaus sowie der Artenreichtum zwischen den Höhenmetern.

Wir beginnen auf einem Parkplatz zwischen den Hotels an der Straße Nesselwängle und oberhalb der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Die Runde gegen den Uhrzeigersinn führt uns zunächst zum Rathaus Nesselwängle. Ansteigend wandern wir aus dem Ort, folgen dem Wegweiser Schneetalaple. Am Ortsrand kommen wir am Gröbenbach und der Kapelle St. Antonius vorbei. Der ansteigende Weg ist geschottert.

Durch offene Landschaft und durch Mischwald machen wir Höhenmeter, auch im Zickzack-Kurs, auf dem Weg mit der Nummer 416/418a. Schließlich folgen wir dem Weg 418 zur Schneetalalm (Schneetalalpe) auf 1.640m, die im Sommer bewirtschaftet ist, wo Ziegen weiden und Haflinger stehen. Die Aussicht ins Tannheimer Tal ist fantastisch und man sieht den Haldensee. Wir sind rund 3,9km gewandert und gehen die ca. 400m von der Schneetalalm wieder in die Runde retour.

Wir steigen weiter bergauf mit Almwiesen und bergiger werdender Flora. Nach rund 5,2km sind wir bei ca. 1.749m am höchsten Punkt der Runde, biegen vom Weg 418 auf den 417 ein und wandern dann in südwestliche Richtung. Unter dem Felsmassiv der Tannheimer Gruppe queren wir den Hang und kommen an den nicht bewirtschafteten Hütten der Bergzigeuner vorbei zur Tannheimer Hütte.

Die nächste Einkehrmöglichkeit ist nicht weit und wir kommen über die Gimpelalm mit der Bergrettung zum Gimpelhaus, das Gastronomie und Übernachtungen bietet. Es liegt auf 1.679m und ist ein beliebter Ausgangsort für Wander- und Klettertouren. Imposant erheben sich die Felswände im Hintergrund.

Rund 7,3km haben wir an Strecke in den Waden, wandern teils steil, teils per Treppenstufen und im Zickzack auf dem Weg 415 nach Nesselwängle zurück und unterhalten uns über die Befindlichkeiten des Einzelnen, in welchen Fällen bergauf oder bergab einem mehr zu schaffen macht.

Bildnachweis: Von ol vecio [CC BY] via Wikimedia Commons

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