Rundtour über den Burtschakopf (ab Klösterle)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 15 km
Gehzeit o. Pause: 7 Std. 34 Min.
Höhenmeter ca. ↑1357m  ↓1357m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wir rüsten uns für einen ganzen Wandertag vom Klösterle im Klostertal (Bezirk Bludenz), die ersten 6,5km bergauf zum 2.244m hohen Burtschakopf am Rande des Europaschutzgebiets Verwall. Das Verwall ist eine Gebirgsgruppe in Vorarlberg und Tirol in den zentralen Ostalpen. Höhenblicke, Tiefblicke ins Klostertal, Heidelbeeren und Hochmoor – es wird abwechslungsreich. Wir haben genügend Essen und Trinken dabei.

Die 26km lange Alfenz ist der Hauptfluss des Klostertals und fließt von Stuben in die Ill. Wir starten an ihrem Lauf in Klösterle am Arlberg, dem Hauptort im Klostertal. Wir sind auf rund 1.070m, überqueren die Alfenz und sind bei der Naturbadeanlage Almwasserpark, einem 2014 neu errichteten Schwimmbad mit dem Wasser der Alfenz. An Minigolf und Kulturhalle vorbei geht’s in die Landschaft.

Wir queren den Zufluss Nenzigastbach und gehen in Serpentinen bergauf. Wir wandern über den Langener Tunnel, durch den die Schnellstraße S16 führt. Wir kommen an der Schwendehütte mit Grillstelle vorbei und wandern mit etwas Abstand entlang des Nenzigastbachs.

Im Nenzigasttal finden wir Erlen und Heidelbeersträucher und wir sind an der Grenze des Europaschutzgebiets Verwall (Natura-2000-Gebiet). Das Vogelschutzgebiet umfasst rund 120 Quadratkilometer. Über den Gätterbach und Nenzigastbach kommen wir bei der Wasserfassung Nenzigast aus und mäandern uns zur Thüringer Alpe hinauf, die wir nach gesamt rund 5,2km erreichen.

Durch Alpwiesen geht es die nächsten rund 1,2km weiter zum Burtschakopf, auf dessen Höhenrücken wir den Abstecher über den gesicherten Grat nicht versäumen sollten - interessanter Rundumblick garantiert und auch der weitere Weg ist abwechslungsreich, im Zick-Zack-Kurs, mit Wald und Wiesen.

Beim Abstieg queren wir den Drecktobelbach und kommen über den Langener Tunnel zum Ausgangsort zurück. Wer in Klösterle das Kloster sucht, wird nicht fündig. Die Pfarrkirche Klösterle geht auf einen barocken Bau aus dem Jahr 1609 zurück. Davon ist der Turm erhalten. Das Kloster wurde im 17. Jahrhundert aufgehoben. Die Pfarrkirche Klösterle wurde als Neubau 1976 Johannes dem Täufer geweiht.

Bildnachweis: Von REGIO Klostertal [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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