Rundtour Sulzbacher Waldkapelle - Jagdhaus Thiergarten - Walhalla


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 16 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 18 Min.
Höhenmeter ca. ↑518m  ↓518m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Unsere heutige Ruhmeswanderung zur Walhalla startet östlich von Sulzbach an der Donau, führt uns über den 540m hohen Scheuchenberg zum Golf- und Landclub Regensburg, zum Otterbach nach Unterlichtenwald, mit Sulzbach und Birnmahdgraben durch Wald zum Silbersee aufwärts, nach Donaustauf hinab, zur Ruhmeshalle Walhalla auf dem Bräuberg am Donauufer, mit den Gedenkbüsten- und -tafeln an Menschen und Ereignisse der deutschen Geschichte.

Am Waldweg in Sulzbach an der Donau ist eine Parkmöglichkeit, wo der Otterbach vorbeikommt und sich Sportplätze befinden. Der Waldweg führt zur Sulzbacher Waldkapelle (2005) und anschließend aufwärts, von rund 340m auf 513m am Scheuchenberg (540m). Der weithin sichtbare bewaldete Bergrücken am Donaurandbruch streckt sich in Ost-West-Richtung.

Die nächsten Kilometer geht es mit Wald abwärts und wir kommen zum Golf- und Landclub Regensburg, durch dessen Grünanlage wir ein Stück wandern. Das Clubhaus heißt Jagdhaus Thiergarten und zeigt sich schlossartig. Wir wandern die Thiergartenstraße weiter zur Hammermühle mit Landgasthof. Hier kommt auch der uns schon bekannte Otterbach vorbei, der nach rund 17km bei Sulzbach in die Donau mündet.

Wir wandern ein Stück mit ihm und der St2145 linkerhand. Mit Waldrand und Bach kommen wir durch Neumühle nach Unterlichtenwald (Gemeinde Altenthann), wo wir die Straße queren und rund 7,6km gewandert sind. Dann wird der Sulzbach unser Begleiter, kurz drauf der Birnmahdgraben. Nun geht’s wieder spürbarer bergauf, mit dem Bächlein zum kleinen Silberweiher an der Hohen Linie, nebst Wanderkreuzung. 

Wir nehmen den Weg über den Dachsberg und kommen nach Donaustauf und Richtung Wallfahrtskirche St. Salvator (1430) mit Stilen von Gotik, Spätgotik und einer neuromanischen Anpassung an die Walhalla. Der Architekt war der gleiche, der die Walhalla entwarf: Leo von Klenze.

Beauftragt wurde er durch den Bayernkönig Ludwig I., der sich mit diesem unter Gesamt-Ensembleschutz stehenden Ruhmeshalle nebst der sie umgebenden Landschaft selbst ein Denkmal setzte. 1842 wurde die Walhalla nach 12jähriger Bauzeit eröffnet. Damals mit 96 Büsten und 64 Gedenktafeln. Heute sind dort 131 Büsten und 65 Tafeln, die namhaften toten Menschen und Ereignissen gedenken.

358 Stufen heben den Gast empor zur Ruhmeshalle. Neben den Marmorbüsten und der beeindruckenden Architektur begeistert die Aussicht. Bei klaren Sichtverhältnissen schaut man in die Berge des vorderen Bayerischen Walds, bei Föhn bis zu den Gipfeln der Berchtesgadener Alpen und nahebei legt sich das Donautal zu Füßen.

Man mag sich kaum trennen. Dann geht es durch offene Landschaft mit Feldern und via Klenze- und Weinbergstraße bei der Rast Am Jugendkreuz vorbei, über die St2145 und durch Sulzbach an der Donau zum Ausgangsort.

Bildnachweis: Von W. Bulach [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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