Rundtour durch Rumbachtal und Forstbachtal


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 14 Min.
Höhenmeter ca. ↑153m  ↓153m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Zwischen Mülheim an der Ruhr und der Autobahn A 52, nahe der Abfahrt Essen-Kettwig, legt sich die Runde mit dem Naturschutzgebiet Rumbachtal, Gothenbach, Schippenbach (rund 73ha) und dem Naturschutzgebiet Forstbachtal (rund 35ha).

Westlich der Wanderung liegt der Hauptfriedhof von Mülheim a.d. Ruhr. Wir tangieren den Stadtteil Raadt mit dem Flughafen Essen-Mülheim und der Richthofensiedlung, einer Fliegersiedlung aus den 1920er Jahren. Start ist auf dem Parkplatz nahe dem Naturfreundehaus Ruhrtalhaus und der Kleingartenanlage Parsevalstraße.

Es geht gleich hinein in das Naturschutzgebiet Rumbachtal, Gothenbach, Schippenbach mit Wald, Wiesen und Auenlandschaft, genau diese Vielfalt soll erhalten werden. Wir folgen dem Rumbach ein Stück, bis wir ihn nach rund 1,9km verlassen.

Es geht ein kleines Stückchen bergauf und wir treffen auf die Rembergstraße. Links und rechts ist offene Landschaft und ein kleiner Modellflugplatz. Rechts sehen wir dann die Rembergschule und kommen auf die Zeppelinstraße, der wir kurz folgen, um ins Forstbachtal zu kommen. Das Forstbachtal wurde ebenfalls unter Naturschutz gestellt. Die Aue wird von Laubwäldern und Grünland bestimmt. Geschützt sind unter anderem die Erlenufer, die Feuchtwiesenbrachen, naturnahe Bachabschnitte, seltene Pflanzen und Tiere, die sich in dem Biotopverbund wohl fühlen.

Nach etwa 4,4km queren wir den Forstbach und biegen auf den Weg Himmelsleiter ab und gewinnen an Höhenmeter. Abwechslungsreiche Kulturlandschaft begleitet uns. Dann kommen wir in einen kleinen Abschnitt des dritten Naturschutzgebiets dieser Wanderung: Rohmbachtal und Rossenbecktal, wo wir den Rohmbach passieren. Der Weg Bollenberg führt am Biohof Felchner vorbei, am Wochenende kann man das Café besuchen oder Obst und Gemüse im Hofladen erwerben.

Rechts des Wanderwegs ist der Flughafen Essen-Mülheim, der in den 1930er Jahren eine zentrale Bedeutung für die Industriebetriebe der Region hatte. Von hier aus wurde seinerzeit der weniger bedeutsame Flughafen Düsseldorf verwaltet. In der Nähe entstand für das Personal die Fliegersiedlung (Richthofensiedlung) in Raadt. Um die genauer zu betrachten, müssten wir einen Abstecher machen. Unsere Wanderung führt uns an den westlichen Ortsrand von Raadt. Wir treffen nochmal auf den Forstbach, kommen an Sportstätten vorbei, kreuzen die Zeppelinstraße und gelangen zum Ausgangsort zurück.

Bildnachweis: Von Piimagine [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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