Rundtour am Steinernen Meer (ab Bachwinkl)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 5 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 51 Min.
Höhenmeter ca. ↑525m  ↓525m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Bachwinkl ist ein kleiner Ortsteil von Saalfelden am Steinernen Meer, im Pinzgauer Saalachtal. Einen Großteil der Gemeindefläche wird vom Saalfeldner Becken eingenommen und davon ein Teil ist das Steinerne Meer, welches auch Bachwinkl umgibt.

Das Steinerne Meer ist ein verkarsteter Gebirgsstock in den Nördlichen Kalkalpen und zeigt sich mit ausgeprägter Hochflächenbildung. Wir schauen und das mal genauer an und wandern teils mit dem Zwieselbach im Tal und durch den Wald in Höhenlage, wobei wir nach 2,5km bei 1.340m an der höchsten Stelle der kleinen Runde sind.

Start ist nördlich von Bachwinkl am Zwieselbach. Der kommt aus nordöstlicher Richtung herab und fließt westlich von Bachwinkl nach kurzem Lauf in den Kalmbach und der anschließend in den Saalbach. Es geht bergauf, gegen den Bachlauf.

Beim Wastl-Bründel folgen wir auf schmalerem Weg dem Öfenbach und unterqueren die Materialseilbahn zur Peter-Wiechental-Hütte, in der man von Mai-Oktober übernachten kann, und schlagen einen Wanderbogen durch den Mischwald im Salzburger Land und den Berchtesgadener Alpen.

Wir sind im Bereich des Landschaftsschutzgebiets von 37 Quadratkilometern, „Göll, Hagen-, Hochköniggebirge, Steinernes Meer“, das als Ergänzungsfläche eine Art Pufferzone im ausgedehnten Naturschutzgebiet der Salzburger Kalkhochalpen darstellt. Die Kalkhochalpen sind als Europa- und Naturschutzgebiet auf einer Fläche von rund 236,5 Quadratkilometer geschützt.

Wenn wir in Serpentinen bergab unterwegs sind, ist der Ausgangsort nicht mehr weit. Hier ist auch das Laufkraftwerk Bachwinkl. Von Bachwinkl bis ins Zentrum von Saalfelden am Steinernen Meer sind es mit dem Auto nur 4 Minuten und zu Fuß ist man in einer halben Stunde dort und kann die Stadt erkunden, durch die die Urslau Ache fließt. Inmitten sind die Stadtpfarrkirche Saalfelden und das schmucke Rathaus, südlich lädt der Ritzensee mit Naturbadeanlage ein.

Bildnachweis: Von Günter Seggebäing [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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