Runde von Warin zum Groß Labenzer See (Sternberger Seenland)


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Länge: 19.21km
Gehzeit: 04:41h
Anspruch: leicht
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Die Kleinstadt Warin liegt am Nordrand der Sternberger Seenlandschaft und rund 23km südöstlich von Wismar. Warin ist von einer reizvollen Landschaft umgeben, die wir kennenlernen werden: Großer Wariner See, Glammsee, Wald, Klein Labenz, Großer Labenzer See mit Groß Labenz, Friedrichswalde, streifen Weiße Krug am Weißen See, Radebach, Tönnisbach, Auwiesen, Karpfenteich, Waldheim – los geht’s!

Und zwar am Naturparkzentrum Sternberger Seenland im Rathaus von Warin, das ist bei der Stiftskirche Warin im Stil der Neugotik aus dem Jahr 1878. Der Große Wariner See ist nördlich von uns, der Glammsee südlich und um den herum wurde ein Historischer Rundgang mit Schautafeln gestaltet. Wir wandern durch die Friedensstraße, die von Bäumen gesäumt ist.

Es geht aus der Stadt heraus in den Wald nach Graupenmühle und dort über den Radebach. Wir biegen nach Klein Labenz ab, das am Nordufer des Groß Labenzer Sees gelegen ist – und größer als Groß Labenz. Wir kommen unterwegs an einer Badestelle am Westufer des Sees vorbei, der auch Teil eines Natura-2000-Gebiets ist. Etliche Seeaugenblicke haben wir bei der Umrundung des Großen Labenzer Sees, mit Nord-, Ost- und Südufer. Der See teilt sich in ein größeres Nordbecken und ein kleineres Südbecken, das wesentlich flacher ist, als der große Bruder.

Im Süden sind wir bei der Aussicht mit Mausoleum „Zum Bronzenen Hirsch“. Das Mausoleum wurde für Paul Wedekind und Familie gebaut (1914). Der Bronzehirsch wurde 2007 gestohlen und kurz später zersägt bei einer Metallaufbereitung in Schwerin gefunden. Der Hirsch wurde wieder zusammengepuzzelt und restauriert, so dass er seit 2008 wieder stolz dort stehen kann.

Wir kommen nach Friedrichswalde der Gemeinde Blankenberg und dem denkmalgeschützten Jagdschloss Friedrichswalde, das zu DDR-Zeiten baulich arg gelitten hat. Der Gutshof mit Herrenhaus ist in Privatbesitz und wird als Feriendomizil angeboten. Man sieht pflegerische Baumaßnahmen, die dem Jagdschloss wieder zu mehr Glanz verhelfen.

Wir streifen das Örtchen Weiße Krug am Weißen See, wandern durch Wald zu einer Wanderrast am Radebach. Den begleiten wir ein Stückchen in Richtung Blankenberg. Radebach und B192 werden gequert, durch den Mischwald geht’s an den Tönnisbach. Mit Wald zur Linken, Bach und Wiesen zur Rechten, streifen wir den Karpfenteich und kommen nach Waldheim.

Dort schwenken wir auf den Uferweg und sind am Westufer des Glammsees. An dessen Nordufer kommen wir über den Mühlengraben, der Glammsee und Großen Wariner See verbindet, zum Ausgangsort.

Bildnachweis: Von Alma [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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ivw
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