Runde um den Rottauensee (Postmünster)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 7 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 27 Min.
Höhenmeter ca. ↑79m  ↓79m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Postmünster im Landkreis Rottal-Inn ist unser Ausgangsort, einmal rund um den Rottauensee auf dem Wanderweg 3. Sie bietet sich auch als Feierabendrunde zum Runterkommen an, denn Seeblicke beruhigen.

Ein paar Zahlen und Daten: Die Gemeinde Postmünster hat 153 Ortsteile, Postmünster liegt am östlichen Ufer des Rottauensees, der staut die Rott und bildet dabei je nach Staumenge zwischen rund 54 und 300ha (Vollstau). Der Rottauensee ist ein Rückhaltebecken der Rott, die in dieser Gegend mehrfach für Überschwemmungen sorgte, bis er 1973 durch das Staubecken daran gehindert wurde. Die Rott misst 111km und mündet in den Inn

Am südlichen Ufer des Rottauensees ist ein Bootshafen, es finden sich geschützte Biotopflächen und extensiv bewirtschaftete Wiesen, Zugvögel finden hier Rastmöglichkeiten. Kleine Einschränkung: durch die Landwirtschaft im Rottal kämpft der Fluss mit Algen. Das tut dem Erholungswert rund um den Rottauensee wenig Abbruch, denn in den letzten Jahren wurden etliche Maßnahmen getroffen, um das Gewässer auch als Badesee zu genießen.

In Postmünster starten wir in der Beckenrandstraße. Nach nicht mal 500m öffnet sich die Runde, wir halten uns rechts und wandern immer nah am Ufer lang: von Ost über Nord und West, dort ein Stück mit der Rott, schließlich am Südufer bis nach Postmünster. Im Norden verläuft die Bahnlinie Passau – Neumarkt-St. Veit. Im Westen sind der Rottaler Golfplatz und benachbart der Flugplatz Pfarrkirchen. Südlich ist ein Seehotel.

Bei den Seeblicken nach Postmünster fällt der Kirchturm immer wieder auf. Der neugotische Turm gehört der Kirche St. Benedikt aus der Zeit um 1485. Eine weitere Stätte des Glaubens findet sich, wenn wir vom Ausgangspunkt aus die Rott queren via (PAN17), dort gleich rechts einbiegen, dann links zur Hustenmutterkapelle wandern (Kapellenweg 5). Recht niedlich steht da eine kleeblattförmige Kapelle im Rokoko-Stil. Sie wurde eigens 1748 als Pilgerziel für Menschen mit Husten erbaut, auch wer Halsweh hat, kann hier um Heilung bitten.

Bildnachweis: Von CTHOE [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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