Das Goois Natuurreservaat umfasst rund 2.900ha und ist in verschiedene Schutzgebiete unterteilt – in het Gooi. Mit der ersten Schutzzone im Jahr 1932 startete die Erfolgsgeschichte, die verschiedenen Landschaftstypen, auch wenn sie durch Menschenhand bereits stark verändert wurden durch den Abbau von Sand oder Torf, der Natur zurückzugeben. Die Bussumer Heide und Westerheide sind Teile davon und benachbart. Sie sind zwischen Bussum, Laren und Hilversum.
An diese Heidelandschaften grenzt der ebenfalls zum Naturpark gehörende Spanderswoud. In dem Waldgebiet startet der Rundweg, beim Parkplatz an der Spanderslaan. Über die Heide De Snip kommen wir zum Wasser der Zanderij Crailoo. Das Schutzgebiet umfasst rund 65ha. Seit 1870 wurde hier Sand abgebaut, bis 1970. Durch den Abbau wurden geologische Schichten freigelegt, die tiefe Einblicke in die Jahrmillionen liefern. Über dieses Gebiet wurde mit 800m das längste Ecoduct gebaut. Die Naturbrücke überqueren wir und damit auch Straßen und einen Golfplatz.
Dann sind wir in der Bussumerheide mit ca. 160ha. Zusammen mit der Westerheide und deren Fläche von ca. 344ha bilden sie das größte zusammenhängende Heidegebiet im Gooi. Beide trennt der Nieuwe Clailoseweg.
Wenn wir den queren, sind wir in der Westerheide mit weiteren Blicken über die wunderschöne offene Heidelandschaft. Besonders empfehlenswert ist das natürlich zur Blüte im August/September. Wir genießen die Heidevegetation mit Moosen, Kräutern, Sträuchern und Heidevögeln wie Wiesenpieper, Hänfling und Schwarzkehlchen. Im Gebiet der Westerheide sind einige Begräbniswege, Urnenfelder und Gräber lokalisiert worden. Vermutlich ist es das größte Urnenfeld der Niederlande. Den Nordrand von Hilversum streifend, kommen wir schließlich zum Ausgangsort im Spanderswoud zurück. Von hier starten auch noch andere Wandertouren.
Bildnachweis: Von Jiří Komárek [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons
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