Rund um den Bergwitzsee


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Länge: 7.61km
Gehzeit: 01:45h
Anspruch: leicht
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Die Dübener Heide ist ein bekanntes und beliebtes Wanderrevier in Sachsen-Anhalt. Am Nordrand der Dübener Heide liegt der Bergwitzsee, unser heutiges Ziel. Der 180ha große Bergwitzsee entstand als Überbleibsel eines Braunkohletagebaus, der 1955 aufgegeben wurde.

Man kann Bergwitz mit dem Auto über die Bundesstraße B 100 (von Halle nach Lutherstadt Wittenberg) oder auch per Zug erreichen. Der Haltepunkt Bergwitz liegt an der Bahnstrecke Berlin–Halle und wird von den Linien S2 (von Leipzig) und S8 (von Halle) aus bedient.

Bergwitz liegt am Rande des Urstromtals der Elbe in der Dübener Heide. Auf einem Sandrücken gelegen, ist das Dorf im Norden von Auelehm und im Süden vom Bergwitzsee, einem früheren Sumpf- und Torfgelände, umgeben. Die Lutherstadt Wittenberg befindet sich von hier aus 15 Kilometer entfernt, bis nach Leipzig sind es 60 Kilometer. Das Gebiet von Bergwitz war bereits vor ca. 3000 Jahren in der Bronzezeit besiedelt.

Vom Parkplatz Bergwitzsee aus gehen wir auf dem Strandweg zum Campingplatz Bergwitzsee. Hinter dem Campingplatz führt rechts ein kurzer Stichweg zu zwei Aussichtspunkten (Rastplatz Seeblick und Aussichtspunkt Scheideweg).

Es geht jetzt hinein in den Wald und wir kommen wir fast heran an die Bahntrasse, bevor es erst halblinks und wenig später noch mal links abgeht. Auch hier gibt es einen Stichweg, der auf rund 200m direkt zu einer Landzunge am Bergwitzsee führt.

Wir wandern weiter durch den Wald zur Schutzhütte Hoffmannshöhe und kommen dann am kleinen, verschilften Libellenweiher vorbei. Noch ein gutes Stück geht es weiter durch den Wald, bis wir schließlich direkt am Seeufer sind und die Runde schließen.

Der Tagebau Bergwitz war ein Tagebau des Betriebes Tagebau Golpa. Bereits 1908 begann der Aufschluss als Tagebau. Er versorgte eine eigens eingerichtete Brikettfabrik am Bahnhof. Später erfolgte von hier aus auch die Versorgung des Elektrizitätskraftwerkes Zschornewitz mit Braunkohle über eine dafür errichtete elektrisch betriebene Grubenbahn über eine Entfernung von ca. 16 km. Bereits 1932 wurde hier eine der modernsten Förderbrücken Europas errichtet. Die Förderbrücke sowie die Brikettfabrik wurden 1945/46 demontiert und als Reparation in die Ukraine verbracht.

Bildnachweis: Von KvRH [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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