Rund um den Arendsee


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Länge: 9.64km
Gehzeit: 02:21h
Anspruch: leicht
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Wir sind heute am Arendsee in der Altmark. Das ist der größte natürliche See in Sachsen-Anhalt. Die drei noch größeren Seen im Bundesland sind allesamt im Zuge der Bergbauaktivitäten entstanden. Mit einer Tiefe von 50 Metern ist der Arendsee auch einer der tiefsten Seen, die es in Norddeutschland gibt. Wir wandern einmal herum um den fast runden See.

Der Arendsee wird vor allem touristisch genutzt. Er dient als Badegewässer und es finden viele verschiedene Sportaktivitäten statt. Der Arendsee kann mit Segeljollen und anderen nichtmotorisierten Booten befahren werden. Seit 1991 verkehrt die einem Schaufelraddampfer nachempfundene Queen Arendsee im Sommerhalbjahr als Ausflugsschiff auf dem See. Unweit der Stadt Arendsee wurde 2006 ein ehemaliges Patrouillenboot der NVA im Arendsee versenkt. Es liegt in etwa 16 m Tiefe und dient Tauchern als Ziel.

Wir starten am Parkplatz am Harper Weg und gehen auf der Seepromenade in die Stadt Arendsee, einem staatlich anerkannten Luftkurort. Wir kommen zum Gustav-Nagel-Areal. Das erinnert an den gleichnamigen Wanderprediger, der mit langen Haaren und oft in weißen Gewändern gekleidet durch die Welt zog und eine große Fangemeinde begeisterte.

Die Seepromenade gibt uns weiter die Richtung vor zum ehemaligen Kloster Arendsee. Markgraf Otto I. gründete das Kloster 1183. Die Klosterkirche wurde ab 1185 von Jerichower Baumeistern im spätromanischen Stil aus Backstein errichtet. Die Klosterkirche ist eine dreischiffige, vollständig gewölbte, turmlose Pfeilerbasilika. Sie ist mit 49,5 Meter Länge und einer Traufhöhe von etwa 11,3 Metern eine der größten Kirchen der Altmark. Die Kirche bildet zusammen mit dem ehemaligen Klostergelände den nördlichsten Punkt der Straße der Romanik.

Hinter dem Kloster kommen wir in den Wald und begleiten das Seeufer zur Ortslage Schrampe und weiter nach Zießau. Hier machen wir einen kurzen Abstecher auf einem Stichweg zum Aussichtsturm Zießau - direkt am Ufer des Arendsees. Wenn wir am Strandbad mit Seetribüne ankommen, schließt sich die Runde langsam wieder.

Bildnachweis: Von Carolin Franz [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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