Raubritter: Rundwanderung zur Burgruine Adelburg


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 16 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 40 Min.
Höhenmeter ca. ↑234m  ↓234m
Kein Wegzeichen hinterlegt

„Der Raubritter“ haben die Seubersdorfer ihren Burgenweg zur Ruine der Adelburg genannt. Die steht auf dem bewaldeten Kellerberg. „Räubernester“ am Weg sind die Orte Eichenhofen und Hollerstetten, wo Gastronomie einlädt – nicht zum Zecheprellen, versteht sich.

Start ist der Bahnhof Seubersdorf, von dem man auch den Neumarkter Burgensteig gehen kann. Seubersdorf liegt im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz und auf einem zur mittleren Frankenalb gehörenden Höhenrücken zwischen Schwarzer und Weißer Laber.

Mit der Velburger Straße gehen wir gen Norden, ein Stück mit der St2251, an ihr entlang mit Baumbegleitung und durch offene Landschaft im Wechselspiel. Wir kommen nach Eichenhofen mit der St. Nikolaus Kirche. Eichenhofen ist ein kleines Pfarrdorf der Gemeinde Seubersdorf. Die Kirche wurde 1716/17 gebaut, 1850 erweitert und erhielt 1906 ein neues Schiff.

Wir wandern in Richtung Hag, der ist bewaldet und dort finden wir die Ruine Adelburg. Bevor es soweit ist, lernen wir das Örtchen Hollerstetten an der Schwarzen Laber kennen. In Hollerstetten sind die katholische Filialkirche St. Stephan (um 1750) und beispielsweise die Mühle aus dem 17. Jahrhundert denkmalgeschützt. Ein Gasthaus hat die Adelburg namentlich aufgegriffen.

Da gehen wir dann hin und zwar aufwärts, denn die Adelburg ist eine mittelalterliche Höhenburg gewesen. Wir gelangen auf rund 611m hohen Kellerberg, der wie ein Kegel aufragt. Die Adelburg geht auf das 12. Jahrhundert zurück und gehörte zu den Reichslehen der Staufer und stand insgesamt unter keinem guten Stern. Sie war Handels- und Tauschobjekt und wurde mehrfach zerstört.

Wir wandern abwärts am kleinen Weiler Haag vorbei und schlendern durch die offene Landschaft mit Wiesen und Feldern in Richtung Krappenhofen. Kurz drauf schließt sich die Runde.

Bildnachweis: Von Sven-121 [Public domain] via Wikimedia Commons

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