Rangsdorfer See Rundwanderung (Teltow)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 5 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 8 Min.
Höhenmeter ca. ↑48m  ↓48m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Rangsdorf ist eine Gemeinde im Teltow, einer Hochfläche im Süden Berlins. Hochfläche hört sich ein bisschen übertrieben an, denn tatsächlich reden wir hier nur über eine Höhe von rund 40m über dem Meeresspiegel.

Rangsdorf liegt an der Bahnstrecke von Berlin nach Dresden. Der Bahnhof Rangsdorf wird regelmäßig von zwei Regional-Express-Linien angefahren: Dem RE 5 von Rostock und Stralsund über Berlin nach Wünsdorf-Waldstadt und dem RE 7, der in Dessau startet.

Angekommen am Bahnhof Rangsdorf spazieren wir rechts in die Goethestraße und biegen dann links in den Weinbergweg ab. Wir gehen nun durch ein Waldgebiet, das sich rund um den Weinberg (63m) befindet. Der heißt so, weil hier früher mal tatsächlich Wein angebaut wurde.

Kurz vor dem Berliner Ring (Autobahn A 10, man kann sie kaum überhören), haben wir den nördlichen Scheitelpunkt erreicht und treffen auf die Krumme Lanke. Die Krumme Lanke ist der nördliche Teil des Rangsdorfer Sees und wird vom Glasowbach als natürlichem Zufluss gebildet.

Wir folgen nun der Krumme Lanke südwärts zum Erich-Dückert-Sportforum und kommen dann zum eigentlichen Rangsdorfer See. Der Rangsdorfer See ist 272ha groß und durchschnittlich nur anderthalb Meter tief. Daher friert im Winter schnell zu und ist beliebt bei Schlittschuhfahrern und Eisseglern. Wenn kein Winter ist, tummeln sich Ruderer, Surfer, Segler und Tretbootfahrer auf dem Rangsdorfer See.

Wir kommen zum kleinen Strandbad, wo man prima eine Pause machen kann. Oder man setzt sich auf die Terrasse des Seehotels, eines Hotelneubau aus dem Jahr 2000. Hier stand einst das Seebad-Casino, mit dem sich Rangsdorf seit den 1930er Jahren einen Namen als Seebad gemacht hatte.

Hinter dem Seehotel verlassen wir den Rangsdorfer See und spazieren durch die Seebadallee zur evangelischen Dorfkirche Rangsdorf. Die Dorfkirche wurde 1888-90 vom damaligen Rittergutsbesitzer Richard Spiekermann im historisierenden Stil auf den Grundmauern einer älteren Kirche neu errichtet. Die Dorfkirche enthält noch einige ältere Ausstattungsstücke aus der Vorgängerkirche.

Wir folgen weiter der Seebadallee und kommen vorbei am Rathaus Rangsdorf wieder zurück zum Bahnhof Rangsdorf.

Vgwort